Diwali – das Lichterfest

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DiwaliWas ist Diwali? Welche Bedeutung hat Diwali? Darum geht es in diesem Podcast. Diwali ist das indische Lichterfest, im jahr 2013 gefeiert am 3.November. Es feiert die Rückkehr von Rama nach Ayodhya, die Hochzeit von Lakshmi und Vishnu, den Sieg von Krishna über einen Dämonen und auch den Sieg von Kali über einen Asura. So hat Diwali eine wichtige Bedeutung für alle drei Hauptzweige des Hinduismus: Shaivismus, Vaishnavismus und Shaktismus bzw. Tantra. Daher ist Diwali das wahrscheinlich wichtigste Fest in Indien – vergleichbar mit Weihnachten.

 

Gedanken zu Diwali

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Heute ist Diwali, das indische Lichterfest. Höre aus diesem Anlass etwas über Lakshmi: Was ist die Bedeutung von Lakshmi? Was haben ihre vier Hände zu bedeuten? Wofür steht sie? Wie kannst du dich auf die Lakshmi-Energie einstellen, gerade an diesem heutigen Tag: Denn Diwali ist in Indien hauptsächlich Lakshmi-Fest. Lass dich inspirieren!

Durga besiegt die Dämonen Shumbha und Nishumbha

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Durga_paintingDie letzte der drei Geschichten aus der Devi Mahatmyam: Wie Durga die beiden Asuras, Dämonen, Shumbha und Nishumbha, besiegte. Voller Spannung, Drama – und tiefer spiritueller und psychologischer Bedeutung. Shumbha und Nishumbha hatten Erde und Himmel erobert. Sie vertrieben die Devas, die Engelswesen, aus dem Himmel. Die Devas riefen, wie schon in der vorgien Geschichte, die Göttin zu Hilfe. Die Göttin, Devi, folgte in Gestalt von Durga und Kali diesem Hilferuf. Sie vervielfältigte sich, unter anderem auch in Lakshmi und Saraswati. Und sie besiegte die Asuras. So konnten die Devas, die Engel wieder zurückkehren in den Himmel. Sukadev erzählt hier diese Geschichten um Durga, Shumbha und Nishumbha recht frei – und gibt dir auch Interpretationen für deine Persönlichkeitsentwicklung und deinen spirituellen Weg.

Diese Geschichte um Durga, Shumbha und Nishumbha wird gerne an Navarati erzählt. Navarati ist das neuntägige bzw. neunnächtige Fest zur Verehrung der Göttlichen Mutter in ihren Gestalten Durga, Kali, Lakshmi und Saraswati. Hier in diesem Podcast hörst du Sukadevs Interpretation dieser Geschehnisse.

Wie Durga den Büffeldämonen besiegte

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Durga_paintingDurga, die Göttliche Mutter, steht im Mittelpunkt der Devi Mahatmyam, der großartigen Schrift zur Verehrung von Devi. Hier erzählt Sukadev eine Geschichte aus der Devi Mahatmyam: Nämlich wie die Devi den Mahishasura, den Büffeldämonen, besiegte. Dieser Asura hatte sich nämlich zum Herrn der Welt gemacht und die Devas, die Engel aus dem Himmel vertrieben. Die Devas riefen die göttliche Mutter an – und die Devi kam ihnen zu Hilfe. Dies ist die zweite der großen Geschichten der Devi Mahatmyam. Und Sukadev gibt dir auch die psychologische und spirituelle Bedeutung dieser Geschichte aus der Hindu Mythologie. Diese und andere Göttinnen Geschichten werden gerne um Navaratri herum erzählt. Navarati ist das neuntägige Fest zur Verehrung der Göttlichen Mutter. Navaratri wird meistens im September oder Oktober gefeiert.

Shiva, Parvati und Matsyendra – wie kam Hatha Yoga in diese Welt?

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Shiva_Parvati_GaneshaWie kam Hatha Yoga in diese Welt? Darum geht es in diesem Podcast. Es geht dabei nicht um Wissenschaft oder Indologie – sondern um Mythologie. Und was sagt die Mythologie des Hinduismus über den Ursprung von Hatha Yoga? Klar, da hat Gott etwas mit zu tun. Insbesondere Shiva gilt als der mythologische Begründer des Hatha Yoga. Und Shiva lehrte den hatha Yoga an seine Frau, die Parvati. Und Parvati lehrte Hatha Yoga an den Matsyendra. Wie das alles geschehen ist – darüber lausche in diesem Podcast.

Geschichten aus der Devi Mahatmyam – über die Göttin

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Lakshmi_DeviDie Devi Mahatmyam ist der Lobpreis (Mahatmyam) der Göttin (Devi). Die Devi Mahatmyam will ein Verständnis geben: Wer oder was ist die Göttin? Wer oder was ist dieses Universum? Wer bin ich? Was ist Täuschung, was ist der Ursprung der Gier, von Ärger und Verblendung – aber auch von Mitgefühl, Großzügigkeit und höchster Verwirklichung. Die Devi Mahatmyam erzählt eine Reihe von Geschichten. Sukadev erzählt hier in diesem Podcast einige dieser Geschichten nach. Insbesondere die Geschichten über König und Kaufmann – und darüber wie die Welt entstand. Diese Geschichten werden typischerweise um Navaratri gefeiert. Navaratri ist das 9tägige Fest zur Verehrung von Devi, der göttlichen Mutter, normalerweise im September/Oktober jeden Jahres. Die Devi Mahatmyam wird meist während der Pujas zu Navaratri rezitiert, auch in den Yoga Vidya Ashrams.

Kali – die schwarze Göttin

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Kali tanzt auf Shiva - vor wießem HintergrundWer oder was ist Kali? Kali ist eine der mysteriösesten Gestalten der Götterwelt des Hinduismus. Kali wird genannt „die schwarze Göttin“. Kali symbolisiert das Ursprüngliche, das Radikale. Kali steht für das Ungestüme. Und Kali steht auch dafür, dass hinter allem letztlich die Göttin ist. Sukadev spricht in diesem Podcast über die verschiedenen Hindu Göttinnen, also Durga, Kali, Lakshmi und Saraswati, und was sie bedeuten. Kali ist da ein besonderer Schwerpunkt. Dieser Vortrag steht auch in Zusammenhang mit Navaratri, des neuntägigen Festes zur Verehrung der göttlichen Mutter, der Devi bzw. Shakti.

Phantasiereise zu Saraswati

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Dieses Mal keine Geschichte über Saraswati – sondern eine Phantasiereise zu Saraswati. Du kannst dich dazu schon mal auf den Rücken legen – oder ganz entspannt hinsetzen. Dann lass dich in diese Tiefenentspannung/Meditation zu Saraswati führen.

Wer ist Saraswati? Welche Bedeutung hat diese indische Göttin. Saraswati gilt als die Göttin der Weisheit, des Wissens, der schönen Künste, der Kreativität. Aber was heißt das? Was haben ihre vier Arme zu bedeuten? Wie kann ein spiritueller Aspirant sich auf Saraswati einstellen? Sukadev hat diese Hörsendung als Vortrag gehalten während einer Navaratri– Feier bei Yoga Vidya Bad Meinberg.

Die Verehrung der Göttin – Durga, Lakshmi, Saraswati

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Indicshe Götter PodcastGeschichten über die göttliche Mutter, die Göttin. Gerade in Indien werden viele Geschichten erzählt über Devi, die göttliche Mutter. Gott wird nicht nur als Vater gesehen, sondern eben auch als Mutter. Und es gibt so viele Geschichten über das Wirken der Göttlichen Mutter. Sukadev erzählt hier ein paar davon – lass dich inspirieren. Dieser Podcast ist ein Mitschnitt aus einem Satsang bei Yoga Vidya Bad Meinberg – während Navaratri, des neuntägigen Festes zur Verehrung der göttlichen Mutter. Auch wenn jetzt nicht Navaratri ist, denn Navaratri ist erst im September/Oktober, kann dieser Podcast doch viel Inspiration geben.

Sati, Shivas erste Gemahlin und Daksha

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Shiva gilt als der Asket – dennoch hatte er eine Frau, bzw. sogar mehrere Frauen. Durga und Kali gelten als weibliche Aspekte von Shiva. Sati gilt als seine erste Frau. Wie es kam, dass Sati und Shiva ein Paar wurden, und wie Sati dann diese Erdebene verlassen hat, das erfährst du hier in diesem Indische-Götter-Podcast. Dabei spielt auch Daksha eine große Rolle, der Vater von Sati. Daksha gilt als Sohn von Brahma, dem Schöpfer und als erster König auf Erden – mindestens laut Shiva Purana. Shiva und ParvatiÜbrigens: Sati inkarnierte sich später wieder als Parvati – und blieb dann dauerhaft Shivas Gemahlin.

Parvati – Gemahlin von Shiva

Shiva_Parvati_GaneshaOh Devi! Du Glückverheißende, Spenderin von Erfolg und Wohlstand, wir knien vor Dir nieder! Lass Frieden und Freundschaft auf uns herab regnen und beschütze uns mehr denn je durch Deinen gütigen, erbarmungsvollen Blick!

Parvati ist die Tochter von Himavan, dem König von Parvatas. Sie ist die Gemahlin bzw. Shakti von Gott Shiva. Sie ist die Matrix des Universums. Sie ist der Ausdruck von Brahman. Sie ist nicht nur Loka-Mata oder Erdenmutter, sondern auch Brahma-Vidya. Einer Ihrer Namen ist Shivajnana-Pradayini. Sie wird auch Shivaduti, Shivaradhya und Shivankari genannt.

Die Gnade der Devi ist ein unerlässlicher Faktor für das Erreichen von Gottesverwirklichung. Parvati oder Shakti ist alles in allem. Du musst die Shakti durch Yoga erwecken. Dann wird dich die Gnade der Shakti zur Gottesverwirklichung führen und zur endgültigen Befreiung, zu unendlicher, ewiger und höchster Wonne.

Die ruhmreiche Geschichte von Parvati wird ausführlich in dem Maheshvara Kanda in den Skanda Purana erzählt. In dieser Geschichte geht es darum wie Shiva und Parvati zusammen gekommen sind.  Sati, die Tochter von Daksha Prajapati (er war der Sohn Brahmas), wurde mit Gott Shiva vermählt. Daksha aber mochte seinen Schwiegersohn nicht wegen seiner seltsamen Gestalt, seiner ungewöhnlichen Manieren und merkwürdigen Angewohnheiten. Daksha brachte ein Opfer, zu dem er aber nicht seine Tochter und den Schwiegersohn einlud. Sati spürte die Kränkung und fragte um seine Gründe. Er gab ihr eine unangenehme Antwort. Darüber geriet Sati sehr in Aufruhr. Sie wollte nicht mehr seine Tochter genannt werden. Sie wollte lieber verbrennen, um wieder als Parvati geboren zu werden und dann Shiva zu heiraten. Durch ihre Yogakraft ließ sie ein Feuer entstehen und zerstörte sich in diesem Yoga-Agni.

Gott Shiva schickte Virabhadra. Er zerstörte das Opfer und jagte alle Devas davon, die sich hier versammelt hatten. Er schlug Daksha den Kopf ab und warf ihn in das Feuer. Dann nahm er, auf Geheiß Brahmas, einen Ziegenkopf und steckte ihn auf den Körper des Daksha.

Shiva kehrte in den Himalaya zurück, um Buße zu tun. Der Dämon Taraka hatte von Brahma die Gnade erhalten, dass er nur durch die Hand des Sohnes von Shiva und Parvati getötet werden könnte. Daher hatten die Devas von Himavan gefordert, Sati als Tochter anzunehmen. Und Himavan stimmte zu. Sati wurde als Parvati geboren, der Tochter von Himavan. Sie diente Gott Shiva während seiner Zeit der Buße und verehrte Ihn. Gott Shiva heiratete Parvati.

Narada begab sich zum Berg Kailash und sah dort Shiva und Parvati vereint in einem Körper, halb Mann, halb Frau, in der Gestalt von Ardhanarishvara. Er wollte ihr Würfelspiel beobachten. Shiva sagte, dass er gewonnen hätte. Und Parvati behauptete, dass sie die Gewinnerin sei. Es gab einen Streit. Shiva zog sich zurück um Entsagung zu praktizieren. Parvati dagegen nahm die Gestalt einer Jägerin an und traf so Shiva. Dieser verliebte sich in die Jägerin und ging mit ihr zu ihrem Vater, um um ihre Hand anzuhalten. Narada klärte Shiva auf, dass die Jägerin Parvati sei und forderte sie auf, sich bei Shiva zu entschuldigen. So wurden sie wieder vereint.

Dann nahm Shiva die Form des Berges Arunachala an. Er überwältigte den Stolz von Brahma und Vishnu, die über ihre relative Großartikeit stritten. Arunachala ist ein Tejolinga. Parvati sah Shiva als Arunachala-Ishvara. Shiva nahm Parvati wieder an seine Seite und machte sie wieder zur Ardhanari.

Asura Taraka unterdrückte die Devas stark. Mahi Sagara Sangama Kshetra war sein Mittel. Subrahmanya, der zweite Sohn Parvatis, tötete Asura am siebten Tag seiner Geburt.

Parvati gebar zu ihrer Freude ein Kind mit dem Gesicht eines Elefanten. Es war Ganesha. Er wurde zu der Gottheit, die für alle Wesen die Hindernisse aus dem Weg räumt. Eines Tages bot Shiva jenem seiner Kinder eine Belohnung an, das zuerst einmal um die Welt ginge. Subrahmanya machte sich sofort auf, die Welt zu umrunden. Ganesha umrundete seinen Vater Shiva, den Maha Linga, der das ganze Universum beinhaltet, und erhielt die Belohnung.

Parvati hatte dunkle Haut. Eines Tages machte Shiva eine neckische Bemerkung über ihre Hautfarbe. Sie war von Shivas Bemerkung sehr getroffen. Sie ging für Tapas in den Himalaya. Sie bekam eine wunderschöne Hautfarbe und wurde von da an Gauri genannt. Durch Brahmas Gnade kam Gauri zu Shiva als Ardhanarisvara.

Eines Tages trat Parvati hinter Shiva und hielt ihm die Augen zu. Das ganze Universum verlor Leben und Licht. Shiva befahl Parvati Buße zu tun, um ihre Dummheit wieder gut zu machen. Sie ging nach Kanchi (Kanjivaram) und büßte rigoros. Shiva schuf eine Überschwemmung. Der Shiva Linga, dem Parvati huldigte, war kurz davor, weggeschwemmt zu werden. Sie klammerte sich an den Linga. Der Linga blieb an dieser Stelle als Ekambaresvara. Sie blieb dort als Kamakshi zum Wohle der Welt.

Parvati ist immer als Shakti mit Shiva vereint. Sie ist die göttliche Mutter dieses Universums. Sie bringt Weisheit und Gnade über ihre Anhänger und vereint sie mit Gott. Gegrüßt seien Parvati und Shiva, die wahren Eltern aller Wesen.

Spüre die göttliche Gegenwart, das ist was wir brauchen

Und dann, die Devi fragte den Kaufmann: „Gibt es irgendetwas, was du haben willst?“ Dann sagte der Kaufmann: „Weißt du, ich sehe dich, ich spüre deine göttliche Gegenwart, es gibt nichts, was ich wirklich brauche. Wenn du mir etwas geben willst, dann weißt du, ich heiße Samadhi, lass mich Samadhi erfahren, das höchste Bewusstsein.“ Und die Devi sagte: „Weil du keinen Wunsch mehr gehabt hast, wirst du Samadhi erreichen. Aber wenn du Samadhi erreicht hast, kehre zurück zu deiner Familie. Deine Kinder haben es längst bereut und deine Frau auch. Sie werden dich mit offenen Armen willkommen heißen. Und wenn du aus Samadhi mit reiner Liebe zu ihnen zurückkehrst, wirst du im Kreis deiner Lieben das Leben eines selbstverwirklichten Meisters führen können.“ So verschwand die Devi, der König kehrte zurück zu seinem Königreich, der Kaufmann erreichte Samadhi, kehrte zurück zu seiner Familie, und wenn sie nicht gestorben sind, dann leben sie noch heute.

Die letzte Episode der Rahmengeschichte zeigt auch nochmals etwas, nämlich auch nochmal eine kleine Versuchung. Das kam ja auch in anderen Deutungen zum Ausdruck. Letztlich würde man ja sagen, der König hat sich nicht richtig entschieden. Er hatte eine hohe Erfahrung, er hätte eben diese höchste Erfahrung der Einheit haben können, stattdessen wollte er ein Königreich. Er hat noch mehr bekommen, als er gewollt hatte, aber man kann auch sagen, mehr Probleme, als er gewollt hatte. Es ist schon schwierig genug, ein Königreich zu regieren. Jetzt angenommen, jemand soll noch dazu irgendwo von einer feinstofflichen Ebene die Menschheitsgeschicke lenken, ist die Frage, wie soll der das anstellen? Es ist schon schwierig genug, einen Menschen irgendwo zu lenken. Es ist schon schwierig genug, einen Hund zu lenken. Jetzt, einen Menschen zu lenken, ist schon schwierig, die Geschicke eines ganzen Menschengeschlechts… Es ist zwar ein Königreich ohne Gegner, aber wer sowas probieren würde, wenn es so jemanden gäbe, hätte schon einiges zu tun. Der Mensch ist ein fantastisches Wesen, aber keines, das so einfach zu steuern ist. Man kann sagen, glücklicherweise. Der Kaufmann dagegen, der wollte nichts, er wollte nur das Höchste. Das ist doch eine große Sache, aber eben das verwirklichen, was schon ist, ohne etwas Zusätzliches zu wollen. Und so hat er auch all das bekommen, was er sonst vielleicht noch als unterbewussten – vielleicht auch als bewussten – Wunsch hatte. Das finden wir auch wieder in den Evangelien, wo Jesus sagt: „Strebe zuerst nach dem Reich Gottes, so wird euch alles andere auch zufallen.“

Hari Om Tat Sat

Dies also als Geschichten zu Navaratri, zu diesem Festival der göttlichen Mutter. Und so wünsche ich euch weiter viel Freude und Inspiration auf dem Yogaweg, für diejenigen, die auf dem Yogaweg sind. Viel Freude und Inspiration für eure anderen spirituellen Wege, für diejenigen, die vielleicht einen anderen Weg gehen und mal aus Neugier hier her gekommen sind. Und einen guten Anfang für diejenigen, die heute das erste Mal in diesem Haus sind oder mit Yoga beginnen wollen. Es heißt immer, Navaratri ist die beste Zeit, um Yoga zu beginnen oder die Praxis zu vertiefen. Und wir wollen nochmals schließen mit dem „Om“ zur Harmonie von Körper, Geist und Seele und diesem Segensmantra der guten Wünsche für alle Wesen überall.

Wenn ihr noch mehr Geschichten lesen wollt, es gibt ja dieses Buch in der Boutique „Yogageschichten“. Es gibt auch von Swami Sivananda das Buch „Inspirierende Geschichten“ und auch das Buch „Parabeln“. Und auch noch von zwei anderen Autoren Geschichten. Also, wir haben dort eine Menge von Geschichten, die man lesen kann, zum Teil auch seinen Kindern vorlesen kann oder vielleicht abgewandelt auch nacherzählen kann. Und eben auch sich selbst. Oder auch, eine Menge von dem, was ich in Vorträgen erzähle, gibt es ja auch im Internet. Und manche von euch mögen das ja auch kennen. Wenn die Aufnahme gut wird, wird die ja auch irgendwann veröffentlicht werden. Manche haben vielleicht gesehen, ich habe da so einen Knopf hier. Ihr könnt einfach auf www.yoga-vida.de gehen und dann findet ihr einen Link von unserer Hauptseite aus. Oder auch, dann in qualitativ besserer Aufnahme, ist diese CD „Yogageschichten“, wo auch ein paar Geschichten drauf sind.

Fortsetzung folgt –

Niederschrift eines Mitschnittes eines Vortrags mit Sukadev Bretz.  nach Meditation und Mantra-Singen im Rahmen eines Satsangs bei Yoga Vidya Bad Meinberg. Hier einige Weiterführende Links:

Ø      Indische Götter

Ø      Was sind Mantras?

Ø      Hinduismus

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Ø      Seminare zum Thema Mantra-Singen und indische Musik

Die göttliche Mutter erfüllt alle Wünsche

Es gilt noch, die Devi Mahatmyam abzuschließen. Ich hatte euch ja die Rahmengeschichte erzählt. Also, der Rishimeda erzählt also diese drei Geschichten dem König und dem Kaufmann. Die beiden hören das und sie fragen dann den Rishi: „Und wie können wir die Göttin ganz verwirklichen?“ Und der Rishi sagte dem König und dem Kaufmann: „Ja, jetzt seid ihr im Ashram, nutzt eure Zeit gut. Meditiert, macht eure Asanas, euer Pranayama und vor allen Dingen, verehrt die göttliche Mutter von eurem ganzen Herzen her.“ So verehrten die beiden die göttliche Mutter, waren intensiv in ihren Praktiken, halfen auch im Ashram mit als uneigennütziges Dienen. Und eines Tages in der Meditation hatten sie am gleichen Tag ein Erleuchtungserlebnis, sie sahen die göttliche Mutter. Und die göttliche Mutter fragte sie: „Was wollt ihr von mir? Gibt es einen Wunsch, den ihr habt? Ihr habt mich so wunderbar verehrt, kann ich irgendetwas für euch tun?“ Und der König sagte: „Ja, weißt du, ich hätte gerne ein Königreich ohne Gegner. Und eines, wo die Menschen wirklich glücklich sein können.“ So sagte die Devi: „Kehre zurück zu deinem Königreich, deine Minister werden dich freundlich wieder aufnehmen. Sie haben inzwischen festgestellt, dass sie nicht in der Lage sind, dass Königreich gut zu regieren, der Schatz ist aufgebraucht, sie sind längst überschuldet. Sie werden dich mit offenen Armen empfangen. Und auch die Nachbarn werden froh sein, denn sie wissen, wir gut du Frieden gestiftet hast. Und in einem nächsten Zeitalter wirst du Manu werden, der Herrscher über ein ganzes Menschgeschlecht, von einer feinstofflichen Ebene her.“ Die ganze Markandeya-Purana erzählt so, wie die verschiedenen Manus entstanden sein sollen. Zu verschiedenen Zeiten soll es da irgendwelche feinstoffliche Wesen geben, die über unsere Geschicke wachen.

Fortsetzung folgt –

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Unser Geist und unser Ego kleidet seinen Widerstand perfekt

In der letzten Geschichte, wo Shumba dann besiegt wird, da gilt es eben auch, zu sehen, der Shumba zum Schluss macht auf Fairness usw. Manchmal müssen wir aufpassen, unser Geist und unser Ego kleidet seinen letzten Widerstand in gescheite Worte. Da muss man manchmal aufpassen. Und manchmal nicht nur die letzten, es gibt viele Gründe. Mein Vater sagt mir so ab und zu mal, um mich irgendwo in Versuchung zu führen, im Sinne von: „Denkst du, Gott braucht jetzt deine Meditation? Kommt Gott nicht mal einen Tag ohne deine Meditation aus?“ Oder: „Ist nicht auch diese oder jene Speist oder Getränk Werk Gottes? Wenn Gott das wollte, dass Menschen das nicht zu sich nehmen, dann würde er das auch nicht schaffen.“ Das könnte man natürlich nehmen als Argument für fast alles. Und so, natürlich braucht Gott nicht unsere Meditation, er braucht auch nicht unsere Verehrung, er braucht auch keine Mantras, aber unser Herz können wir öffnen, unseren Geist können wir öffnen, unser Bewusstsein können wir erweitern. Und im Höchsten ist nichts auf dieser Welt unheilig, alles ist irgendwo heilig. Jede Eigenschaft, die in uns ist, hat in irgendeinem Kontext ihren Sinn. Dennoch haben wir als Mensch eine gewisse Freiheit, eine gewisse Wahlfreiheit, die uns helfen kann, das Gute zu wählen, was uns zum Höchsten führt, und was auch für andere gut ist. Die Schriften wollen uns aber auch sagen, allein packen wir es nicht, und deshalb wollen sie uns eben auch sagen: „Sei demütig und immer dann, wenn du allein nicht weiter kommst, dann bete. Sei schon auch aktiv und tue etwas, aber sei dir gewiss, aus eigener Kraft kriegst du es nicht hin. Wenn es dann nicht weiter geht, über Gebet.“ Und da ist letztlich egal, ob man jetzt an Devi, die Göttin, betet oder an Gott oder an Gottvater, Gott Sohn, Gott Heiliger Geist oder an das kosmische Bewusstsein. Mindestens vom Yogastandpunkt aus spielt es keine Rolle. Da gibt es manche, die sehen das anders, aber man könnte auch vieles von dem, was ich sage, in eine andere Sprache nehmen, die psychologischen Prinzipien dort wegnehmen, das, was man als religiösen Aberglaube empfindet, wegnehmen, und in sein normales Bezugssystem übersetzen. Das ist ja auch eine Schönheit unserer heutigen Zeit, wir können profitieren von der Weisheit verschiedenster Völker, und keiner schreibt uns mehr wirklich vor, was wir zu glauben haben und nicht zu glauben haben.

Fortsetzung folgt –

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Das clevere Ego

Der Swami Vishnu  hat uns mal so eine Geschichte erzählt. So, als er in den Westen gekommen war und dort gab es mal so einen Kongress, wo verschiedene Yogameister eingeladen waren. Und dann gab es da so einen Yogameister und der Swami Vishnu hatte das Gefühl gehabt, der hat lauter Unsinn erzählt. Und der Swami Vishnu war duchaus jemand, der offene Worte nicht gescheut hat und der für eine gute Sache auch eingetreten ist. Und es ist ja auch nicht nur bei Worten geblieben, er ist ja auch mit einem Ultraleichtflugzeug von Westberlin nach Ostberlin geflogen. Heute ist der Tag der Deutschen Einheit, da spielt Swami Vishnu nochmal eine besondere Bedeutung interessanterweise. Der, der dort damals auf Seiten der Ostbehörden sich um diesen Gesetzesverstoß gekümmert hatte, der hieß Egon Krenz, der war der, der nachher auch irgendwo zugelassen hat, dass die Mauer geöffnet worden ist. Dafür hat der Swami Vishnu ihm später nochmal gedankt und da hat der Krenz ihm irgendwo so gesagt, er wäre der gewesen, der dort hinten dran war und dann auch dafür gesorgt hat, dass er nach drei Stunden wieder nach Westberlin gehen dufte und nicht ins Gefängnis gesteckt wurde. Oder er ist von Israel nach Ägypten geflogen, um dort Blumen zu versenden nach dem 6-Tage-Krieg. Er hat vermittelt zwischen Sikhs und Hindus nach dem Attentat auf die Indira Gandhi. Er hat vermittelt zwischen Moslems und Hindus in den indo-pakistanischen Kriegen, wo dann Bangladesch selbständig gewesen ist. Also, er hat es nicht nur bei Worten belassen, er hat durchaus, wenn er von einer Sache überzeugt war, dann hat er auch was unternommen. Und so hat er dann durchaus auch ein offenes Wort gesagt und dann hat er irgendwo gemerkt, sein Zorn geht mit ihm durch und so sollte eigentlich ein spiritueller Aspirant nicht sein. Und dann hat er dann irgendwo sich verneigt vor dem anderen Meister, hat sich dann so vor ihm verneigt, und hat gesagt: „Ich bitte um Entschuldigung, dass ich dort eben so laut geworden bin, das war nicht richtig. Und ich bitte dort um Entschuldigung.“ Und dann sagte er, in dem Moment, wo er das gesagt hatte, ist der Gedanke gekommen, hat er gemerkt, wie so ein Gedanke kam: „Wenigstens demütiger bin ich als der andere.“ Unser Ego ist doch gut, oder? Irgendwo immer clever. Oder der Swami Vishnu hat auch mal erzählt, er wurde ja von Swami Sivananda im Alter von zwanzig Jahren zum – das hieß dann – Professor of Yoga Vedanta Forest University. Später wurde es dann etwas weniger bombastisch als Accademy umbenannt, aber Yoga Vedanta Wald Universität. Und da war er mit zwanzig der Hatha Yoga Professor. Und da kamen Menschen aus aller Welt, da dachte er, irgendwo muss er jetzt auch was repräsentieren, die Leute würden von einem jungen Menschen dort nichts annehmen. So durchaus gedacht, dass die Menschen ihn etwas ernster nehmen. Und so ließ er sich einen langen Bart wachsen. Und irgendwo muss er dann auch so eine etwas besondere Kleidung angezogen haben, der Würde seines Amtes entsprechend. Swami Sivananda beobachtete das über einige Monate und so, eines Tages, so im Vorbeigehen, sagte er: „Vishnu Swami, you have a nice beard, du hast einen schönen Bart. And a nice dress, schöne Kleidung. Well, you know, we are just here to impress other people, aren’t we? Wir sind einfach hier, um andere Menschen zu beeindrucken, oder?“ Nach einer halben Stunde war der Bart ab. Und der Swami Vishnu hat eigentlich Zeit seines Lebens auf Show verzichtet, um irgendwo als großer Meister dort auszusehen. Im Gegenteil hat er so öfters Dinge getan, um einen allzu großen Respekt irgendwo zu vermeiden. Er hat sich öffentlich auf der Bühne über sich selbst lustig gemacht, er hat Menschen zum Lachen gebracht, am meisten, indem er über sich selbst gelacht hat. Und er hatte ja auch keine Hemmungen gehabt, alle möglichen Geschichten zu erzählen, wo er zeigt, in welche Egofallen er alle schon getappt war. So kann unser Ego verschiedene Gestalt annehmen. Die letzte Gestalt in dieser Mahishasura-Geschichte ist dann diese Büffelgestalt nochmal, wo dann nochmal das Ego einfach sich zeigt, wie es ist. Wenn wir das dann überwinden können, dann herrschen die Devas und die Devis, die Leuchtenden, die Stahlenden.

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Hat man keinen persönlichen Guru, dann macht das das Schicksal

Bleibt zum Schluss nur noch Shumba übrig. Und wenn der Shumba dann irgendwo noch argumentiert, wo er sagt, „du bist viele, ich bin allein“, ist das zum einen paradox, zum anderen ist es aber auch ein anderes Zeichen dafür, dass manchmal unsere Dämonen auch die Schriften zitieren können und falsche Begründungen liefern. Der Shumba ist ja nicht umsonst der letzte der Dämonen. Man könnte ihn auch interpretieren als Ego. So ähnlich wie vorhin in der Mahishasura-Geschichte, die Büffelgeschichte, das Ego nimmt viele Gestalten an. Mal ist er wie ein Büffel, also kommt relativ grob daher. Ist relativ klar, grober Egoismus ist leicht zu identifizieren. Dann ist er wie ein Elefant. Ein Elefant in Indien ist ein Arbeitstier und selbstloser, uneigennütziger Dienst ist ja etwas sehr Wichtiges. Mit uneigennützigem Dienst können wir vielen Menschen helfen. Aber wir können auch daraus einen Dämon machen. Zu einen, indem wir anderen was Gutes antun, ob sie es wollen oder nicht, und andere zu ihrem Glück zwingen und in Wahrheit zum Unglück zwingen. Aber der Elefant steht jetzt nicht unbedingt dafür, sondern wir können uns identifizieren: „Was bin ich doch für ein großer Hecht. Was habe ich alles erreicht. Wie viel Gutes habe ich in der Welt bewirkt. Es gibt niemand anderes, der so viel Gutes bewirkt hat in dieser Welt wie ich.“ Ein solches Ego kann sich auch aufbauen. Da heißt es, da ist so die Aufgabe des Lehrers, da eine Nadel in diese Art von Ego reinzustechen und dann macht es buhh, psss, und wir sind wieder ein bisschen deflationiert. Auf Englisch sagt man inflated und deflated, aufgeblasen – was ist das Gegenteil von aufgeblasen? – dann ist die Luft raus. Und wenn man keinen persönlichen Guru hat, macht das typischerweise das Schicksal. Irgendwann, wenn man denkt, alles geht gut, kleine Nadel und dann ist die Luft raus. Das heißt dann nicht, dass wir aufgeben sollten, aber unser Ego können wir aufgeben und etwas Höheres dann erkennen. Gut, und dann nachher wird es dann der Mensch, kommt dann aus diesem Elefanten raus. Gut, ein Mensch steht für Intellekt, Mensch steht für Verständnis, steht vielleicht auf für die urmenschlichen Eigenschaften wie Liebe. Man kann sich auch mit Liebe identifizieren: „Ich bin ja so liebevoll. Die anderen sind so kaltherzig, aber ich bin so liebevoll und freundlich zu allen. Andere sind so aggressiv, aber ich bin so gut.“ Auch eine Form des sattvigen Egos, das wir haben können.

Fortsetzung folgt –

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Auch negatives hat seine Funktion und Aufgabe

Positive, warten acht andere darauf. Haben wir eine schlechte Gewohnheit irgendwo überwunden, stellen wir fest, andere kommen wieder, und wo wir gedacht haben, „die ist längst überwunden“, ist dann auch plötzlich wieder da. Da erscheint es so, als ob wir allein auf weiter Flur sind und die Dämonen werden immer mehr. Und hier gilt jetzt auch wieder das Kali-Prinzip. In diesem Fall, Kali schluckt alles. Man könnte es jetzt natürlich kriegerisch deuten: Es gilt, einen großen Kampf zu haben und notfalls wie Kali, die dann irgendwo auch in manchen Schriften so fast wie besoffen mit ihren Schwertern allen Dämonen den Kopf abschlägt. Das ist eine Weise der Interpretation, nicht meine bevorzugte. Für mich gilt dann auch Kali, das sind auch letztlich die Kräfte in uns, und letztlich zu erkennen, dass alles, was scheinbar schlecht in uns ist, gegen das wir kämpfen, auch ein Teil von uns ist, und ein Teil ist, der auch in irgendeiner Funktion seine Aufgabe hat. Und wenn Kali die schluckt, dann kämpft sie nicht wirklich mit ihnen, sondern sie verschlingt sie. Und das heißt, sie werden integriert in unser Wesen, bekommen wieder ihren Platz, den sie eigentlich brauchen, und es wird gezeigt, dass sie Teil der Devi sind. Sie kämpfen nicht mehr gegen die Engel, sie sind nicht mehr diejenigen, die unser ganzes Leben voll bestimmen, aber sie haben in unserer Persönlichkeit ihre wichtigen Aufgaben.

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Die göttliche Mutter ist das Schönste des ganzen Universums

So, jetzt wisst ihr, welcher Segen euch jetzt erwartet. Auch diese Geschichte hat natürlich wieder viele Bedeutungen. Hier können wir sagen, in der ersten Geschichte war ja, wo diese Schläfrigkeit da war. In der zweiten Geschichte war es letztlich heiliger Zorn. Jetzt in der dritten Geschichte ist es Hingabe, die dann auch zu Schönheit führt. Die Devi war die Schönste des ganzen Universums. Manchmal kommen wir auf den spirituellen Weg über höhere Erfahrungen. Wir sehnen uns vielleicht nach etwas, vielleicht beten wir sogar. Manchmal, nachdem wir gebetet haben, ist unsere Trägheit weg. Manchmal, nachdem wir gebetet haben, kommt der heilige Zorn. Manchmal, nachdem wir gebetet haben oder spirituelle Praktiken gemacht haben oder was auch immer wir gemacht haben und manchmal auch aus heiterem Himmel, ohne dass man irgendwas gemacht hat, kommt irgendwie diese Herzensöffnung. Es gibt eine wunderschöne Erfahrung, eine Einheitserfahrung. Das kann in der Natur sein, das kann einem an den Externsteinen passieren, das kann einem passieren am Meer, in den Bergen, es kann einem passieren in den Armen eines Geliebten oder einer Geliebten. Es kann geschehen im Lächeln eines Babys, es kann bei der Geburt sein, da allerdings mehr für den Mann als für die Frau, habe ich festgestellt. Wir haben ja jetzt in den letzten Monaten viele, die hier im Haus leben, die Kinder bekommen haben, und es ist immer schön, zu sehen, wie die Augen der Väter dann leuchten und sie wie auf Wolken dann wochenlang durch die Gegend gehen, bis sie auch irgendwann von der Müdigkeit wieder etwas beruhigt werden. Also, so gibt es vieles, worin wir Gott sehen können. Nicht umsonst heißt es ja auch: „Satyam Shivam Sundaram. Gott ist Satyam, Wahrheit, Shivam, Liebe, Sundaram, Schönheit.“ Oder es steht auch so in der Bibel irgendwo, „wahr, schön und gut“. Und so kann Gott auch in unser Leben kommen oder die Göttin. Und aus dieser Schönheit heraus, die wir sehen, oder die Erfahrung von Segen und Bewusstseinserweiterung, daraus kann dann Kraft entstehen, die verschiedenen Probleme anzugehen. Und da gibt es verschiedene Probleme, die uns dann vom Weg abhalten können. Das erste ist letztlich die Hochzeit mit Shumba und Nishumba. Wir haben schöne Erfahrungen, wir haben Energie, wir haben Liebe, und dann wollen sich Shuba und Nishumba mit uns verheiraten. Shuba, Nishumba steht hier für Dämon, Gier nach Macht, Egoismus, Identifikation. „Was bin ich so großartig, was bin ich ein toller Hecht. Und meine Ausstrahlung muss ich nutzen, um viele Leute in meinen Bann zu ziehen. Das habe ich, was kann ich noch tun?“ Es ist manchmal, wenn wir spirituelle Praktiken machen und Ausstrahlung bekommen und irgendwo letztlich eine gewisse Macht auch bekommen können, kann man die zum Schlimmen nutzen. Und dieser Versuchung gilt es, zu widerstehen.

Ein zweiter Aspekt ist dann, der nächste Dämon kommt und kämpft, und dann ist es vielleicht erst nochmal leichter, ihn zu überwinden. Die Devi braucht bloß „Hum“ zu sagen. Also, wir brauchen uns bloß aufzuraffen, dann geht es weg. Dann gibt es einen nächsten, das ist dann der Raktabija, der jedes Mal, wenn er auch nur verletzt ist, kommen tausend andere Dämonen. Das bezeichnet manche Phasen der spirituellen Praxis, wo es wie verhext ist. So wie wir ein Problem überwunden haben, sind zehn andere da. Haben wir eine schlechte Eigenschaft in uns umgewandelt ins

Fortsetzung folgt –

Niederschrift eines Mitschnittes eines Vortrags mit Sukadev Bretz.  nach Meditation und Mantra-Singen im Rahmen eines Satsangs bei Yoga Vidya Bad Meinberg. Hier einige Weiterführende Links:

Ø      Indische Götter

Ø      Was sind Mantras?

Ø      Hinduismus

Ø      Kirtan – Mantra-Singen: Mit Videos und mp3 Audios, alles kostenlos

Ø      Seminare zum Thema Mantra-Singen und indische Musik

Die göttliche Mutter schenkt uns Trost und gibt ihren Segen

So blieben nur noch Shumba und Nishumba als Heerführer übrig und sie kamen dort hin. Und die Devi sagte: „Hört doch auf! Übergebt den Devas wieder ihren Himmel und ihre Erde und kehrt zurück zu euren angestammten Plätzen.“ Aber Shumba und Nishumba wollten nichts davon hören. Die Devi und die anderen Devis besiegten natürlich die ganze Armee und zum Schluss blieb nur noch Shumba übrig, und die ganzen Devis, die Göttinnen. Und jetzt plötzlich sagte Shumba: „Ich bin allein und du bist so viele, das ist ungerecht.“ Manchmal kann der Teufel die Schriften zitieren. Und dann gibt es die berühmte Antwort von der Devi und da sagte sie: „Eka Aham. Ich bin allein.“ Und dann sagte sie noch: „Es gibt nur mich allein.“ Der Shumba verstand dies aber nicht. Aber, was dann passierte, alle Devis, die es dort gab, alle Göttinnen, verschmolzen mit dem Körper dieser einen Göttin. Und so wurde auch der Shumba besiegt. Nach diesem Sieg über Shumba dankten die Devas, die Engelswesen, der Göttin in großem Lobgesang. Und dann sagte die Göttin ihnen: „Ihr habt mich wieder so wunderbar gepriesen, ihr habt noch einen Wunsch offen.“ Und hier zeigte sich etwas, was auch wichtig ist. Die Devas sagten: „Wir haben alles, was wir brauchen, wir haben keinen weiteren Wunsch.“ Manchmal gilt es auch, zufrieden zu sein, wenn wir mal dankbar gewesen sind, nicht gleich nach dem Nächsten bitten. Und dann antwortete die Devi und sagte: „Weil ihr jetzt keinen Wunsch habt, könnt ihr, wann immer ihr einen Wunsch habt oder ein Bedürfnis habt, euch jederzeit an mich wenden. Was auch immer euer Problem ist, wendet euch stets an mich, die göttliche Mutter, ich werde euch Trost schenken. Und das gilt nicht nur für euch. Weil ihr so schön auf einen weiteren Wunsch verzichtet habt, wer auch immer sich an die göttliche Mutter richtet, wird Trost finden, egal, welches Problem es ist. Und wer sich an mich wendet, ohne ein konkretes Anliegen zu haben, dem werde ich zur höchsten Befreiung verhelfen. Und wer auch immer diese Geschichten anhört, den werde ich segnen in jeglicher Hinsicht. Und wer sich diese Geschichten anhört an Navaratri, dessen Leben wird reich gesegnet sein und er wird noch in diesem Leben die Befreiung erreichen.“

Fortsetzung folgt –

Niederschrift eines Mitschnittes eines Vortrags mit Sukadev Bretz.  nach Meditation und Mantra-Singen im Rahmen eines Satsangs bei Yoga Vidya Bad Meinberg. Hier einige Weiterführende Links:

Ø      Indische Götter

Ø      Was sind Mantras?

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