Spiritualität für die Menschen

ramaUnd dann gibt es Ragurama.  Das ist der Rama den ihr kennt.  Wird auch manchmal nur als Rama bezeichnet. Wenn man nur Rama sagt, ist der normalerweise gemeint.  Und der gilt als derjenige, der die Staatskunst entwickelt hat und das Zusammenleben der Menschen in größeren Gemeinschaften.  Dann folgt als nächstes der achte Avatar, Krishna. Und der hat der Menschheit die hohe Spiritualität gebracht, hat Dämonen vernichtet, hat die Bhakti Beweung erneuert und letztlich auch zu Raguramas Zeit oder auch danach sind die ganzen Pandits und so weiter entstanden und Krishna hat eben die hohe Spiritualität dem gemeinen Volk zugänglich gemacht.  Man kann gänzlich ungebildet sein, Bhakti kann jeder.  Dazu braucht man keine große Bildung.  Diejenigen die Verbildet sind, die Narada, die halt zuviel wissen und deshalb nichts wissen, die können dann auch über Hingabe zum Höchsten kommen. Nächster ist Buddha.  Und dort in den Vaishnava Traditionen hat Buddha zwei verschiedene Funktionen.  Die eine, die heute glücklicherweise nicht mehr propagiert wurde.  Buddha kam auf die Welt, um die Menschen in Versuchung zu führen, um die echten von den Falschen zu scheiden. Die mag ich nicht so.  Die andere Tradition, das ist die, die populärer ist und die heute natürlich besonders populär wird. Buddha als Inkarnation von Vishnu und als erstes gab es die Aufhebung der Kastentrennung, zweitens wir brauchen keine Mittler, jeder Mensch kann ohne jeden Mittler direkt zu Gott kommen, braucht keine Priester. Priester haben ihre Funktion, aber es geht auch ohne Priester und Drittens, bedingungslose Gewaltlosigkeit.

Nach Aufkommen des Buddhismus in Indien sind die Tieropfer verschwunden und ist der Vegetarismus in Indien stärker geworden. Wenn ihr die alten Schriften lest, da ist nicht so viel mit Vegetarismus.  Wenn man dort liest, die haben dort alle auch gejagt.  Die haben nicht nur gejagt und dann die Tiere auch laufen lassen. Das ist also durchaus eine spätere Entwicklung im Zuge, es gab ja parallel auch den Ramavira, aus der Tchain-Bewegung und dann Buddha und dann Patanjali und Ahimsa. So wird man sagen können um 500 vor Christus hat die Gewaltlosigkeit dort als großer Wert Einzug gehalten.  MahaBharata ist ja eigentlich eine blutrünstige Geschichte und Bhagavad-Ghita in vielerlei Hinsicht sehr schön, aber vermutlich jeder der hier Anwesenden hat mit bestimmten Aspekten der Bhagavad-Ghita gewisse Probleme. Und mir wäre es auch lieber gewesen, am Ende der Bhagavad Ghita hätte Arjuna gesagt, ich kämpfe nicht, aber ich organisiere einen gewaltlosen Widerstand.  Und vermutlich hätte auch das gegen Dojodana funktioniert. Denn Dojodana war zwar ein Tyrann, aber so schlimm wie Hitler war er nicht. So musste Vishnu nochmal inkarnieren als Buddha, um dann bedingungslose Gewaltlosigkeit zu manifestieren, aber da kommt zum Schluss wieder jemand der nichts mit Gewaltlosigkeit zu tun hat. Kalki, der am Ende des Zeitalters kommt, bevor das nächste goldene Zeitalter kommt und alle Negativitäten vernichtet und dann gibt’s da so Aussagen, er reitet auf einem Stahlross durch die Lüfte, wo hinten dann Feuer herauskommt und es einen furchtbaren Krach macht. Manche sagen, das sind dann Düsenjets und so weiter. Aber eigentlich heißt es das 432000 Jahre nach Beginn des Kali-Yogas. Wenn Kali Yogas mit Krishnas Tod 3227 vor Christus begonnen hat, dann wir noch 427 000 Jahre knapp vor uns. Für geologische Zeit ist das nicht viel, aber die Inder haben immer in höheren Dimensionen gerechnet. Wenn ich es richtig im Kopf habe, dann dauert ein Schöpfungszyklus 311 Trillionen Jahre.  Die haben also schon in großen Dimensionen gerechnet.  Das sind also die 10 Hauptavatare, ein paar Nebenavatare habt ihr schon gehört. Dattatreya, Danvantari, Mohini, Vyasa. Das sind jetzt alles Manifestationen von Vishnu. Das sind jetzt Vishnu Avatare.

9. Fortsetzung folgt 5 Tage darauf –

 

Dies ist eine Niederschrift eines Vortrags im Rahmen einer Yogalehrer Weiterbildung zum Thema Bhakti Sutra von Narada . Bhakti heißt Hingabe zu Gott. Yoga heißt Einheit.

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