Ein menschgewordener Gott ist ein Kanal Gottes

swami s18Es gibt die großen Avatare, die den Gang der Weltgeschichte verändern. In dem Sinne würde ich jetzt keinen der Meister als diese Avatare bezeichnen. In der heutigen Zeit würde ich jetzt keinen als großen Avatar bezeichnen.  Dann gibt es die Amsa-Avatare, die Teilavatare.  Dann muss man auch wissen, die Inder haben so eine Neigung dazu, ihre Meister über alles zu loben. Und das Tollste was eben ein Mensch sein kann, ist eben ein Avatar.  Dann sagen die Schüler auch gerne, dass ihre Meister ein Avatar waren.  Auch von Swami Sivananda gab es einmal eine Zeit lang, haben seine Schüler  gesagt, er sei ein Avatar des modernen Zeitalters.  Irgendwann hat es Swami Sivananda unterbunden und hat gesagt, er sei kein Avatar, sie sollen mit dem Unsinn aufhören.  Aber nicht alle Meister waren dagegen. Dann gibt es eben auch eine andere Definition von Avatar.  Dass ein Mensch zusätzlich zu seinem Menschsein eine Inkarnation aus seinem früheren Leben eben auch besonders zu einem Kanal Gottes wird.  In diesem Sinn sind wir alles Kleinavatare.  Es gibt ja auch die Aussage, dass der Avatar immer das Charakteristikum der Zeit hat.  In unserer Zeit ist sicher eine der herausragenden Errungenschaften die Demokratie.  Und so würde man sagen, in unserem heutigen Zeitalter, da manifestiert sich Gott nicht in einer einzigen alles überragenden Gestalt, sondern er manifestiert sich durch viele. Aber zum Beispiel von Mutter Mira wird gesagt, sie sei ein Avatar.  Von Ammaji wird gesagt, sie sei ein Avatar, von Sai Baba wird gesagt, er sei eine Avatar.  Babaji gilt als ein Shivata-Avatar, eine Inkarnation von Shiva. Und so gibt es in zwischen Dutzende von Meistern, wo es heißt,  dass sie Avatare seien.  Im Bhagavad Gita Sinne ist keiner davon ein Avatar.  So wie Jesus beschrieben wird von Paulus in manchen Teilen des neuen Testaments, wäre er ein Avatar.  Die indischen Schriften sind ja alt und sie sind alle älter als Jesus.  In indischen Schriften wurde jetzt nicht besonders Jesus erwähnt.

Es heißt, dass Jesus dann auch irgendwann in Indien war und es gibt sogar ein Grabmal von Jesus irgendwo in Kashmir, aber da will ich jetzt nicht zu sehr weiter darauf eingehen. Wenn Jesus den Kreuzestod physisch überlebt hätte, dann hätte die ganze christliche Theologie ein Problem und deshalb zweifelt man das besser erst gar nicht an. Selbstverständlich kann das nicht als bewiesen gelten. Die Bücher von Holger Kersten behaupten zwar, man könnte das nachweisen, Jesus kann den Kreuzestod nicht überlebt haben und führt viele Beispiele an, aber andere auch Religionswissenschaftlicher aus  einem nichtchristlichen Kontext zweifeln dort einiges davon an. Nichts Genaues weiß man nicht.  Es gibt sogar irgendeinen Religionswissenschaftler, der behauptet, Jesus hat nie gelebt. Der wurde nur von Paulus erfunden.  Die Mehrheit der Religionswissenschaftler und Historiker auch die Nichtkirchengebunden, nehmen schon an, er hat gelebt, weil es ein paar neutrale Quellen irgendwo gibt. Es war so ein bisschen später. So ist alles irgendwo schwierig. Aber wenn wir es uns einfach machen wollen, können wir sagen, so wie Jesus beschrieben wird, wäre er ein Avatar.  Eben keine Reinkarnation eines Menschen, der sich selbst vollkommen machen muss, sondern eine Manifestation des Göttlichen, gekommen um Dharma auf die Welt zu bringen.  Das ist eben der Unterschied zwischen einem Meister und einem Avatar. Ein Avatar kommt nicht auf die Welt, um etwas zu lernen, er kommt auch nicht auf die Welt, um sich spirituell zu entwickeln, sondern ist die Herabkunft des Göttlichen, um Dharma weiterzuentwickeln oder wieder herzustellen.  Von Ama heißt es, sie sei eine Bava-Avatar.  Bahva-Avatar heißt, „bahva“ heißt vom Gefühl her.  Das heißt, sie gerät in bestimmte Extasezustände und in diesem Extase-Zustand spricht sie nicht mehr selbst, sondern spricht die Göttin durch sie hindurch.  Deshalb Bhava-Avatar.  Dann gibt es ja auch den sogenannten Devi-Dashan.  Also zu bestimmten Momenten, wird dann auch dekoriert, bekommt eine Krone auf das Haupt und dann begibt sie sich in irgend einen erweiterten Bewusstseinszustand und macht sich ganz zum Instrument der göttlichen Mutter und dann ist dieser Körper Bhava-Avatar von Durgha.  So ist jetzt die Theorie darum. Das ist in Südindien gar nicht so selten.

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Avatare, die Weltenlehrer

götter12Zwar ist Dattatreya gleichzeitig Inkarnation von Brahma, Vishnu und Shiva, aber er wird eben besonders in der Vaishnava Tradition verehrt.  Das sind zehn Avatare, es gibt zwar noch einige Nebenavatare, von denen ihr schon vorher ein bisschen etwas gehört habt. Für all unsere Zwecke, sind zwei Avatare für uns besonders wichtig: Rama und Krishna.  Und Rama ist dann eigentlich Ragurama. Und hier seht ihr Rama mit dem Bogen, daran kann man Rama sehen. Wenn ihr so den Riesenbogen seht, wird auch Langbogen genannt, dann ist es normalerweise Rama. Und Rama gilt als derjenige der für Sattja, Wahrhaftigkeit und auch für Gerechtigkeit gestanden hat.  Rama steht auch für menschliche Vollkommenheit.  Gott auf Erden versucht ein absolut ethisches Leben zu führen.  Und auch Rama hat sich dort verwickelt. Denn auf der Welt ein ganz ethisches reines Leben zu führen ist gar nicht so einfach.  Und so kann uns das auch ein Trost sein. Auch Rama war es schwer gefallen und so ist es auch normal, dass auch wir in Konflikte kommen. Was ist das Richtige.  Das ist nicht immer so einfach. Aber Rama heißt, sein Leben an höchsten ethischen Standards auszurichten und Leben in Beruf, Familie und Gesellschaft zu spiritualisieren.  Rama heißt auch wörtlich „derjenige der sich freut“. „Raam“ ist ja auch ein Herzensmantra.  „Ram“ kurz ist Bija Mantra von Manipura Chakra. „Raaam“ lang öffnet das Herz.  Das normale Bija Mantra des Herzens ist „Yam“, aber die meisten werden feststellen, gerade das „Raaam“ geht besonders stark ins Herz.  Rama hat auch noch einen Verehrer, das ist Hanuman. Hanuman ist besonders einfach zu erkennen. Er hat Fell und einen langen Schwanz. Und manchmal gibt es auch solche Bilder, wo er wie ein Bodybuilder dargestellt ist. Im modernen Indien finden wir das öfters, wo die westlichen Schönheitsideale auch Einzug gehalten haben. Manche finden Fitneßstudios haben Hanuman dort als Emblem gewählt.  Hanuman steht dafür, dass auch wenn man eine ganz niedere Kreatur ist, eben wie ein Affe, dass er eine Inkarnation von Gott sein kann. Hanuman gilt als Inkarnation von Shiva.

Und dass durch Hingabe alles möglich ist. Denn er hat dann auch alle möglichen Dinge getan, eine riesige Kraft. Hanuman wurde dann auch irgendwann weise und wurde zum Jnana Yogi. In späteren Jahren hat er Vedanta gelehrt. Hier sieht man ihn in Weisheit, da ist er auch schon älter. Er war auch im Bhakta und hat voller Enthusiasmus gesungen.  Rama wird auch gerne gezeigt mit Sitha. Sitha ist dann der weibliche Aspekt von Rama. Also wenn Rama eine Frau daneben hat, dann ist es Sitha. Dann ist oft auch noch ein Mann dabei, dann ist er Lashmana, der Bruder von Rama.  Und wenn zwei dabei sind, dann gibt es auch noch Bharata, der andere Bruder von Rama. Dann gibt es Krishna.  Baby-Krishna. Also Krishna ist eigentlich der Herzensaspekt in Reinform, Manifestation von Liebe, Krishna als Baby, als Symbol für mütterliche Liebe. Man kann Krishna so lieben. Es gibt zig schöne Bilder von Krishna. Oder auch hier Krishna als Kind, der mit der Natur zusammen war, mit den Kühen, er war ja aus einem Hirtenstamm, Nomadenstamm. Mit allen Tieren war er zusammen. Dann wuchs er ein bisschen mehr auf und mit seinem Flötenspiel hat er alle bezirzt, besonders Radha.  Also wenn ihr eine Einzige findet bei Krishna, dann ist es immer Radha. Die meisten Bilder von Krishna sind entweder Kindheit/Jugend. Ältere Bilder sind selten.  Hier noch eine andere Darstellung von Krishna mit den Gopis.  Und hier Rasalila, über das ich heute morgen gesprochen hatte. Krishna vervielfältigt sich, jede Gopi tanzt mit Krishna. Es ist ja auch manchmal die Frage, wenn so viele Leute Gott anrufen, wem antwortet er eigentlich. Es wird dann schwierig, wenn man annimmt, dass Gott eine Person mit einem langem Bart auf den Wolken ist. Wenn Gott unendliches Bewusstsein ist, dann kann er jede Gestalt annehmen und auch gleichzeitig. Hier seht ihr Krishna und Arjuna.  Das ist noch von den Bildern, die es sonst noch gibt, von Krishna in späteren Jahren noch Populäres. Dann sieht man manchmal auch Krishna als Viratsvarupa mit vielen Händen und Füßen und Armen. Dann ist so die Darstellung des elften Kapitels der Bhagavad Gita.  Es gibt mehrere dutzend Meister in Indien, von denen ihre Schüler sagen, sie seien Avatare. Jetzt gibt es verschiedene Formen von Avataren.

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Spiritualität für die Menschen

ramaUnd dann gibt es Ragurama.  Das ist der Rama den ihr kennt.  Wird auch manchmal nur als Rama bezeichnet. Wenn man nur Rama sagt, ist der normalerweise gemeint.  Und der gilt als derjenige, der die Staatskunst entwickelt hat und das Zusammenleben der Menschen in größeren Gemeinschaften.  Dann folgt als nächstes der achte Avatar, Krishna. Und der hat der Menschheit die hohe Spiritualität gebracht, hat Dämonen vernichtet, hat die Bhakti Beweung erneuert und letztlich auch zu Raguramas Zeit oder auch danach sind die ganzen Pandits und so weiter entstanden und Krishna hat eben die hohe Spiritualität dem gemeinen Volk zugänglich gemacht.  Man kann gänzlich ungebildet sein, Bhakti kann jeder.  Dazu braucht man keine große Bildung.  Diejenigen die Verbildet sind, die Narada, die halt zuviel wissen und deshalb nichts wissen, die können dann auch über Hingabe zum Höchsten kommen. Nächster ist Buddha.  Und dort in den Vaishnava Traditionen hat Buddha zwei verschiedene Funktionen.  Die eine, die heute glücklicherweise nicht mehr propagiert wurde.  Buddha kam auf die Welt, um die Menschen in Versuchung zu führen, um die echten von den Falschen zu scheiden. Die mag ich nicht so.  Die andere Tradition, das ist die, die populärer ist und die heute natürlich besonders populär wird. Buddha als Inkarnation von Vishnu und als erstes gab es die Aufhebung der Kastentrennung, zweitens wir brauchen keine Mittler, jeder Mensch kann ohne jeden Mittler direkt zu Gott kommen, braucht keine Priester. Priester haben ihre Funktion, aber es geht auch ohne Priester und Drittens, bedingungslose Gewaltlosigkeit.

Nach Aufkommen des Buddhismus in Indien sind die Tieropfer verschwunden und ist der Vegetarismus in Indien stärker geworden. Wenn ihr die alten Schriften lest, da ist nicht so viel mit Vegetarismus.  Wenn man dort liest, die haben dort alle auch gejagt.  Die haben nicht nur gejagt und dann die Tiere auch laufen lassen. Das ist also durchaus eine spätere Entwicklung im Zuge, es gab ja parallel auch den Ramavira, aus der Tchain-Bewegung und dann Buddha und dann Patanjali und Ahimsa. So wird man sagen können um 500 vor Christus hat die Gewaltlosigkeit dort als großer Wert Einzug gehalten.  MahaBharata ist ja eigentlich eine blutrünstige Geschichte und Bhagavad-Ghita in vielerlei Hinsicht sehr schön, aber vermutlich jeder der hier Anwesenden hat mit bestimmten Aspekten der Bhagavad-Ghita gewisse Probleme. Und mir wäre es auch lieber gewesen, am Ende der Bhagavad Ghita hätte Arjuna gesagt, ich kämpfe nicht, aber ich organisiere einen gewaltlosen Widerstand.  Und vermutlich hätte auch das gegen Dojodana funktioniert. Denn Dojodana war zwar ein Tyrann, aber so schlimm wie Hitler war er nicht. So musste Vishnu nochmal inkarnieren als Buddha, um dann bedingungslose Gewaltlosigkeit zu manifestieren, aber da kommt zum Schluss wieder jemand der nichts mit Gewaltlosigkeit zu tun hat. Kalki, der am Ende des Zeitalters kommt, bevor das nächste goldene Zeitalter kommt und alle Negativitäten vernichtet und dann gibt’s da so Aussagen, er reitet auf einem Stahlross durch die Lüfte, wo hinten dann Feuer herauskommt und es einen furchtbaren Krach macht. Manche sagen, das sind dann Düsenjets und so weiter. Aber eigentlich heißt es das 432000 Jahre nach Beginn des Kali-Yogas. Wenn Kali Yogas mit Krishnas Tod 3227 vor Christus begonnen hat, dann wir noch 427 000 Jahre knapp vor uns. Für geologische Zeit ist das nicht viel, aber die Inder haben immer in höheren Dimensionen gerechnet. Wenn ich es richtig im Kopf habe, dann dauert ein Schöpfungszyklus 311 Trillionen Jahre.  Die haben also schon in großen Dimensionen gerechnet.  Das sind also die 10 Hauptavatare, ein paar Nebenavatare habt ihr schon gehört. Dattatreya, Danvantari, Mohini, Vyasa. Das sind jetzt alles Manifestationen von Vishnu. Das sind jetzt Vishnu Avatare.

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Dattatreya mitfühlende Götterfigur

götter8Dattatreya warum hat der jetzt die Hunde?  Der Dattatreya gilt zum einen als Jnana Yogameister. In der Avadhuta Gita aber er gilt auch als besonders Mitfühlender, der sich besonders Kreaturen zugewandt hat, die ansonsten eben rausgefallen sind. Und deshalb waren einige der Schüler von Dattatreya kastenlos.  Und er hat sich den Niedrigsten der Niedrigen zugewandt.  Und die Upanishaden, als Teil der Veden das haben nur die eine zwölfjährige Ausbildung gemacht haben, mitbekommen.  Aber Dattatreya hat sich komisch verhalten, gut hier hat er sogar Kleidung, aber eigentlich ist er Avadhuta, das heißt unbekleidet.  Eigentlich war er nackt und hat sich in vielerlei Hinsicht unkonventionell verhalten.  Er wollte auch keine großen Schülerzahlen haben. Und dann hat er sich auch mit Hunden umgeben und so sind alle Brahman von ihm fern geblieben. Er war nackt und dann sind andere auch fern geblieben.  Und dann gab es nur noch solche Menschen, die nicht auf Äußerlichkeiten geachtet haben und die wirklich zum Höchsten hinkommen wollten.

Dattatreya ist keine Göttin, sondern eine Inkarnation von Brahma, Vishnu und Shiva.  Aus diesem Grund hat er drei Köpfe. Deshalb wird er auch als Drinuti Avatar bezeichnet, die Inkarnation von allen drei Murtis.

Zu Vishnu gehört Lakshmi, zu Vishnu gehört Surya und Dhanvantari und Dattatreya auch. Zwar ist er eine Inkarnation von allen Dreien, aber irgendwo verehren die Veishnavas den Dattatreya mehr als die Shaivas.  Und dann gibt es auch klassische Gurulinien und manche Gurulinien beginnen mit Dattatreya und manche beginnen mit Shiva und manche beginnen mit Shakti und manche beginnen mit Vishnu.  Unsere Gurulinie beginnt mit Vishnu.  Vishnu inkarniert sich viele viele Male. Es gibt die zehn Hauptavatare und dann 22 Nebenavatare und dann noch sehr viel mehr noch weniger Avatare.   Die großen Avatare symbolisieren auch die Entfaltung des Lebens auf der Erde. Das ist als erstes Matya-Avatar. Matsya bedeutet Fisch. Das Leben im Wasser.  Dann Kurma Avatar und das ist Schildkröte.  Also vom Wasser langsam auf das Land. Dann Varaha, das ist der Eber.  Und das sind die ersten Landtiere.  Dann folgt Narahsimha.  Menschlöwe, der ist halb Mensch und halb Löwe. Das ist praktisch der Übergang vom Tierreich zum Menschenreich.  Dann folgt Wamana. Das ist der Zwerg. Das waren die ersten Affenarten, die relativ klein waren. Die ersten Menschlein waren vielleicht auch klein.

Der Australopithecus war gar nicht so klein, aber war jedenfalls irgendwo so eine Vorstufe vom Mensch.  Dann folgt Parashurama. Also Vanuma könnte man auch anders deuten und sagen, es waren die ersten Menschen gewesen.  Und Parashurama ist Rama mit der Axt und der war der Erfinder des Ackerbaus.

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Die eine Wahrheit in allem

götter10Laskshmi. Lakshmi der weibliche Aspekt von Vishnu.  Ich hatte ja vorher das Beispiel gebracht, angenommen Menschen  hat man erst einmal einen Zugang, aber wann immer man tiefer in einen Menschen hineingeht, findet man immer alles.  Egal welchen Aspekt Gottes ihr irgendwo genauer analysiert, irgendwie hat jeder alles doch in sich.  Es ist ja letztlich alles die gleiche Wahrheit. Wir sind ja nicht Verschiedene.  Lakshmi seht ihr auf einem  Lotus, auf einem See. Das ist auch wieder diese Symbolik. See ist Brahman.  Und der Lotus ist dann die Kausalwelle, aus der dann alles kommt und aus ihr kommt Lakshmi heraus und dann hat sie zwei Lotusse nach oben, zwei Hände nach unten. Die Lotusse nach oben heißt doch, es ist wie ein Symbol, dass wir bereit sind etwas zu empfangen und dann zwei Hände nach unten, aus denen hier dann Goldmünzen und Blüten und anderes herunterkommen und das, was man gibt.  Und so gilt Lakshmi als Symbol des Gebens und Nehmens. Wir öffnen uns und bitten um Gnade und wollen weitergeben.  Und Lakshmi ist auch ein Aspekt des Wohlstandes. Also Shiva, da wollen wir erst entsagen.  Im Lakshmi  Aspekt spricht nichts dagegen auch Geld zu haben, solange wir es weitergeben. Und nicht nur Geld, Lakshmi symbolisiert auch, dass wir gute Charaktereigenschaften aufnehmen, dass wir Prana ansammeln, dass wir Wissen ansammeln, dass wir es nachher weitergeben können. Viele von Euch sind ja jetzt hier wie eine Art Lakshmi Aspekt. In einem Aspekt wollt ihr nachher weitergeben als Yogalehrer oder was auch immer, ihr wollt mehr Prana haben, um es weiter zu geben.  All dies ist dieser Lakshmi Aspekt. Bei den meisten Göttern und Göttinnen findet man auch dass mit dem Schmuck irgendwo die sieben Chakra angesprochen werden. Hier kommen wir jetzt zu dem etwas anderen Aspekt als Lakshmi.

Das ist Dattatreya. Woran kann man Dattatreya am leichtesten erkennen?  An den Hunden. Dattatreya erkennt man an den Hunden. Meistens hat er drei Köpfe, aber das charakteristischste ist, wenn er mehrere Hunde hat.  Wenn es nur ein Hund ist, könnte es auch Yama sein, der Totengott. Aber wenn es mehrere sind dann ist es Dattatreya. Eigentlich gelten Hunde in Indien als unrein. Hauptsächlich auch das deshalb, weil sie Fleischfresser sind. Und eigentlich sind Hunde ja nicht nur Fleischfresser sondern Aasfresser.  Die haben anscheinend gar nicht so viel gejagt sondern der Urhund hat dann. Da ist dann auch durchaus ansteckende Krankheiten können so übertragen werden und jemand, der irgendwo aus einer höheren Kaste ist, hat in Indien nichts mit Hunden zu tun.  Gut wir haben hier unsere Hunde auch vegetarisch und dann ist jetzt nicht diese Schwingung, die auch ein Hund annimmt wenn ein Hund Fleisch isst und wenn er aus dem Maul heraus stinkt und so weiter. Wer einen Hund hat, kann ich Euch nur empfehlen, ihn vegetarisch aufwachsen zu lassen.  Katzen auch. Gut, sie wird zwischendurch eine Maus fressen, aber Katzen können voll vegetarisch leben.  Da gibt es im Internet genügend Informationen.

Hier haben einige Mitarbeiter auch Katzen, die nur vegetarisches Futter bekommen.  So leicht mag es gegen die Natur sein, aber angenommen man gibt Katzen nur irgendein Dosenfutter, ist das auch schon gegen die Natur.  Oder man gibt einem Hund auch nur irgendetwas, das ist auch schon unnatürlich. Ein Hund jagt keine Kühe, Hund jagt keine Fische, Hund frisst auch kein Fleischmehl.  Das einzige Natürliche wäre, wenn ihr ihm Aas geben würdet oder vielleicht noch ein paar Kaninchen.

Man kann Hunde vegetarisch ernähren. Unser Hund lebt rein vegetarisch und dem schmeckt das sehr gut und er ist sehr gesund, werde jetzt mal auf Holz klopfen.  Es geht darum, man muss spezielles Hundefutter nehmen, das vegetarisch ist. Man kann ihm nicht irgendwelchen Reis und Nudeln geben.

Oder Du nimmst vegetarisch spezialisiertes Hundefutter, wo sie auch Taurin drunter gemischt haben.  Und dann brauchst Du auch nicht zwischendurch jemand anderes für Deinen Hund umbringen zu lassen.  Ihr könnt Euch im Internet kundig machen. Es gibt Versandhandlungen für vegetarisches Hundefutter und Versandhandlungen für vegetarisches Katzenfutter.  Alle die vegetarische Hunde und Katzen haben, sagen, ihre Hunde und Katzen sind gesund. Vielleicht haben sie sogar eine Lebenserwartung über Fleischfressenden.  Ich hoffe, meine Ausführungen haben jetzt einigen anderen Tieren das Leben gerettet.

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Dhanvantari, der Schutzherr des Ayurveda

götter11Und wer ist das? Dhanvantari. Der Schutzherr, des Ayurveda. Dhanvantari ist auch eine Manifestation von Vishnu. Er sieht auch ähnlich aus. Wenn ihr Euch erinnert. Das erste Bild sieht schon ähnlich aus.  Mit zwei Ausnahmen.  Die Hauptausnahme ist, er hat hier den Nektar der Unsterblichkeit und er hat eben keine Schlangen um sich herum. Er hat hier einen Blutegel.  Manchmal hat er statt dieser Hände auch andere. Er ist also eine Manifestation von Vishnu.

Als die Devas und Asuras mit Ananta der Weltenschlange um den Berg Meru und den Milchozean gequirlt haben und Vishnu als Kurma Avatar den Berg Meru gestützt hat. Wollt Ihr die Geschichte hören oder kennt Ihr sie. Ich glaube hier werden zu wenig diese Geschichten erzählt. Also eine Kurzform.

D ie Devas und die Asuras, die ja immer im Klinsch miteinander waren (Asuras sind die Dämonen, die Devas sind die Engelswesen hier). Die haben sich entschieden, machen wir doch einmal etwas zusammen. Da haben sie sich gedacht, gut quirlen wir den Milchozean, um den Nektar der Unsterblichkeit zu bekommen. Und so haben sie, das kann man hier auch sehen. Hier sieht man die Einen und dort hinten sieht man die Anderen. Da sieht man irgendwo eine Schlange. Sie nahmen also irgendwo die Weltenschlange und wandten sie um den Berg Nero, dem Mittelpunkt der Welt.  Die einen zogen an der einen Seite und an der Anderen. Dann wurde einmal in die Richtung gezogen und über dieses Ziehen wurde der Meru irgendwo gedreht und dann drohte der Meru zu versinken also in den Meeresboden einzubohren und dann inkarnierte sich Vishnu als Schildkröte und so konnte der Meru fest auf der Schildkröte im Meer sein. Dann kamen alle möglichen schönen Dinge wie Ayrawa, der wunderschöne Elefant und Absaras und ein besonderer mehrköpfiges Pferd und auch Lakshmi kam dann aus dem Milchozean heraus. Und dann kam irgendwann auch was ganz Krässliches, das Gift Hallahalla, das dann Shiva schluckte. Um zu verhindern, dass die ganze Welt dort vergiftet wurde. Anschließend kam dann Dhanvantari mit diesem Nektar. Jetzt wollten irgendwann die Devas und die Asuras beide den Trank haben und dann manifestierte sich Vishnu ein drittes Mal, nämlich als Mohini, als wunderschöne Tänzerin. Und dann verliebten sich natürlich alle Dämonen in sie und dann führte die Mohini irgendwie die Dämonen in die Irre und so konnte sie dann den Nektar den Devas geben. Auf dem Weg dorthin sind dann drei Tropfen verschüttet worden und das hat dann für die Ayurveda eine besondere Bedeutung. Und genauso hat es eine Bedeutung, wo dann die Kumbha Melas sind, denn an diesen drei Tropfen gibt es dann jeweils alle 12 Jahre eine große Versammlung, die Kumbha Mela und das ist dann einmal bei Haridvar, einmal bei Allhabad und das dritte Mal in Nashik und das vierte Mal in Ujjayin. Das symbolisiert natürlich Devas und Asuras gute und schlechte Kräfte, die sich normalerweise bekämpfen und dann verbinden, gemeinsam mit all unserem Wesen, um irgendetwas tolles zu erreichen, nämlich die Unsterblichkeit. Dann kommen auf dem Weg dorthin alle möglichen schönen Dinge, da müssen wir aufpassen, dass wir nicht in Versuchung geraten und hängen bleiben, nämlich dass wir weiter danach streben. Danach gibt es irgendwelche Reinigungserfahrungen, das Ego wird größer, das ist das Hallahalla, dann beten wir zu Shiva, um Gnade und Segen, dass wir damit fertig werden und irgendwann kommt dann der Nektar der Unsterblichkeit.  Dann müssen wir auch wieder Gott darum bitten, dass er uns hilft, damit nicht die Asuras in uns die spirituelle Kraft bekommen.

DA gibt es nochmal unterschiedliche Traditionen, aber ich sehe schon, Du wärst ein guter Wissender, der die Geschichten gut erzählen könnte. Es gibt mittlerweile ein paar schöne Bücher zur indischen Mythologie. Wir haben auch eine Reihe in der Bibliothek, kann ich Euch nur empfehlen. Vor  15 Jahren gab’s da fast nichts, inzwischen gibt es eine ganze Menge schöner Bücher darüber.

Natürlich die aller schönste Sache ist von Swami Shivanda „Indische Feste- und Fastentage“. Das sind dann Kurzzusammenfassungen der Mythologie.  Noch besser ist ein Buch von Swami SivanandaGötter und Göttinnen“, das es allerdings noch nicht gibt, aber in den nächsten Wochen höchstwahrscheinlich veröffentlicht wird.  Wahrscheinlich werden es Monate. Eigentlich ist es fertig, aber es dauert immer etwas.  Wir haben schon einige schöne in der Boutique. Ihr braucht nicht zu warten.

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Symbolik der mythologischen Götterfiguren

götter7Visnu ist der Erhalter. Typischerweise erst einmal hat er meistens blaue Haut. Blau ist die Farbe des Anahata-Chakra und steht jetzt zumindest in der indischen Mythologie für Liebe.  Und zwar uneigennützige weite Liebe.  So wie der Himmel ist weit, das Meer ist weit.  Und so hat Visnu wie auch Krishna blaue Hautfarbe.  Zum zweiten ist er erkennbar, hat er typischerweise vier Arme.  Und dann hat er vier Attribute, meistens alle manchmal auch nur drei davon.  Er hat den Lotus, er hat die Keule, den Diskus und das Muschelhorn.  Und die vier stehen für das Gleichgewicht von feinstofflich und grobstofflich und von Zerstörung und Erhaltung. Hier in diesem Bild, die unteren beiden Hände haben das grobstofflich-physische und die oberen Hände haben das Feinstoffliche.  Seine rechten Hände haben das Zerstörerische und die Linken haben das Schöpferische. Und Vishnu ist ja das Gleichgewicht zwischen Beidem. Also die  Keule ist tatsächlich in Indien auch eine Waffe, also Zerstörung auf der physischen Ebene und hier die Knospe des Lotuses symbolisiert das Schöpferische auf der physischen Ebene.  Den Diskus nutzt Vishnu, um Dämonen den Kopf abzuschlagen. Ist eine Feinstoffliche Energie. Der Sanskritname für Diskus ist Chakra. Rat heißt ja Chakra wörtlich. Und das heißt sowohl der Diskuss, feinstoffliche Energie, mit der man Dinge vernichtet. Und hier ist Muschelhorn als Symbol für die Kraft des Klanges und damit feinstoffliche Schöpferische Kraft.  Vishnu wird jetzt hier auf einem Meer dargestellt und Meer ist eigentlich ein Symbol für Brahman.

Also Vishnu gründet auf Brahman dem Unendlichen.  Vishnu hat auch hier die Schlange, auch Ananta genannt, die Unendliche. Und die symbolisiert aus dem Unendlichen Brahman, da ist ein bisschen Shaktismus dabei.  Dort ist diese Shakti . Und aus dieser unendlichen Kraft dort entsteht dann Vishnu und Vishnu ist dann das Gleichgewicht zwischen Schöpfung und Erhaltung.  So sehen wir hier das nächste Bild von Vishnu.  Und jetzt seht ihr aus seinem Bauch kommt hier etwas, nämlich die Nabelschnur.  Dann seht ihr hier eine Lotusblüte.  Und Lotus ist eigentlich das Symbol für Lakshmi.  Weshalb Lakshmi auch gerne als Padmini oder Padmavati oder Pakmakshi genannt wird. Denn sie stammt aus dem Lotus.  Und sie ist wie der Lotus von Vishnu. Das heißt die Energie aus Vishnu heraus ist Lakshmi und dann seht ihr auf diesem Lotus seht ihr jemanden.  Das ist Brahma.

Brahma hat meistens vier Köpfe, wobei hier nur drei sichtbar sind oder vier Gesichtshälften, manchmal auch vier Köpfe. Zeigen nach hinten, symbolisieren die vier Veden und auch die vier Himmelsrichtungen.  Das symbolisiert Vishnu. Aus ihm kommt das ganze Material der Schöpfung das ist Lakshmi und dann wenn das Material da ist, dann kommt der Schöpfer daraus, das ist Brahma und der macht dann in der Mythologie dann erst einmal noch Pranayama, um noch mehr Energie zu bekommen und dann denkt er und aus seinem Denken heraus, entsteht dann die ganze Schöpfung.  Hier ist Lakshmi nicht nur als Lotus da, sondern hier sehen wir auch Lakshmi, die dann Vishnus Füße massiert.  Sieht man auch öfters. Auf Lakshmi komme ich noch gleich zu sprechen. Hier ist übrigens wer, passend zu der Schrift, Narada?  Narada sieht man daran, dass er eine Vina hat. Die sieht so ähnlich aus wie eine Tambura, nur dass sie kleiner ist, weshalb man sie transportieren kann.  Er hat auch immer diesen Haarschopf. Er war nämlich ein Entsagter in Indien. Ein Entsagter hat die Haar immer lang wachsen lassen. Das sieht man manchmal auch bei Shiva.  Manchmal hat er sie wild herunterhängen lassen und manchmal irgendwo als Haarschopf.  Nara, der große Wissenschaftler wurde später zum Bhakta und hat nur noch den Namen Gottes gesungen. Hier ein Bild, wer ist das? Suryam der Sonnengott. Und der Sonnengott gilt als eine Manifestation von Vishnu.  Nicht umsonst ist ja der Sonntag, sowohl Surya Sonnentag als auch Vishnutag, also Ramatag. Rama entstammt der Sonnendynastie. Montag ist übrigens Shivatag. Montag ist ja auch Mond und Shiva hat den Mond. Dienstag ist Subrahman. Das ist tatsächlich der Heerführer der Götter.  Manchmal wird auch Ganesha dem Dienstag zugeordnet.  Dass viele das genannt haben ist auch nicht falsch.  Auf Französisch heißt Dienstag Mardi also Marstag und das ist tatsächlich hier auch. Und der germanische Name von Dienstag steht auch für irgend einen Kriegsgott. Mittwoch ist Merkur also jemand Verbindendes. Wen könntet ihr Euch dort in der Indischen Mythologie vorstellen? Krishna.  Und Donnerstag ist Gurutag. Übrigens dort gibt es auch eine interessante Sache. Donnerstag ist ja Jeudi. Jeudi kommt von Jovis und Jovis ist Jupiter. Und Guru ist nicht nur der spirituelle Lehrer ,sondern Jupiter ist auch der Guru in der indischen Astrologie. Und Freitag das kommt ja vom germanischen Freya und da ist auch Vendredi Venus. Und deshalb ist es Devi in all ihren Aspekten. Also heute wäre Devi-Tag. Weil Donnerstag der Gurutag ist, machen wir auch hier gerne Pushas und Homas am Donnerstag. Zum Beispiel während der vierwöchigen Yogalehrer machen wir in der dritten Woche donnerstags immer die Pushas und in der vierten Woche die Homa. Es sei denn es gibt irgendwelche anderen hohen Feiertage. Was ihr gestern gehabt habt diese Gurupusha, die ihr gestern im Homaraum mitgemacht habt, die haben wir jeden Donnerstag um 16:30. Dann gibt es Samstag. Samstag ist Hanuman.  Samstag ist auch Shani, aber das geht jetzt zu sehr in die Astrologie. Shani ist Saturn. Man sagt ja auch auf Englisch Saturday. Gut dann bleibt noch Sonntag. Das hatte ich schon gesagt. Sonntag ist Surya, Vishnu und Rama. Hier sieht man eben Surya, der die ähnlichen Attribute wie Vishnu hat. Surya kann man einfach daran erkennen. Unten sind die Pferde. Denn wie in der griechischen Mythologie, wird Surya mit einem Pferdegespann über den Himmel transportiert. Und er strahlt natürlich. Pferde symbolisiert letztendlich die Kraft von Surya, Transport. Die Sonne bewegt sich ja. Wir wissen so sehr bewegt sie sich nicht, gut bewegt sich irgendwo im Weltall. Die Erde kreist um die Sonne und die Inder haben irgendwie schon ein paar hundert Jahre vor Christus gesagt, dass die Erde um die Sonne kreist, aber das waren dann mehr die Astronomen. In der Mythologie ist es dann tatsächlich der Sonnenwagen reist um die Erde.

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Mythologische Gestalten

götter6Brahma ist der Schöpfer und Brahma der Schöpfer wird normalerweise verehrt in seiner weiblichen Gestalt und die weibliche  Gestalt ist Sarasvati. DA habe ich hier ein Bild. Das ist sie in größerer Form. Ihr findet Seraswati in dem weißen Sari. Weiß steht für die Reinheit, ist die Schöpfung eine reine Schöpfung. Sie ist schöpferisch tätig. Hat eben verschiedene künstlerische Gegenstände, also Cita für die Musik, sie hat hier den Veda als alle Schriftstellerei, heilige Schriften wie im weiteren auch jede Poesie, Literatur und auch Beletristik, Wissenschaften, Weisheit. Also Saraswati ist auch die Wissenschaftlerin und die Weisheit. Das ist übrigens in Griechenland auch so, da gehören die Künste und die Weisheit auch zusammen.  In unserer Tradition ist das etwas ganz anderes, aber in Indien gehört das beides zusammen.  Und hier die Kette ist hier die Symbolik für die bildenden Künste.  Und dann ist hier der Pfau, er gilt als schön und ist hier Symbol  von Schönheit.

Wenn man einen Pfau gesehen hat, dann weiß man, dass wenn er das Rad so schlägt, ist das wirklich etwas ganz schönes.  Das ist also Sarasvati, diese Schöpfung. Dann hat Brahma aber noch einen zweiten weiblichen Aspekt.  Das ist der da und was ist das? Das ist die Gayatri. Gayatri ist eigentlich ein abstrakter Gottesbegriff. Das Gayatri Mantra gab’s zuerst, dann wurde es personifiziert in der Mythologie.  Und da steht dann eben als Devi, also als Gayatri das göttliche Licht. Verehrung sei dem göttlichen Licht, welches die physische und astrale kausale Welt mit seinem Licht geschaffen hat und alles mit seinem Licht durchdringt.  Mögen wir unser Verständnis erleuchtet bekommen, so dass wir die Wahrheit wahrnehmen. Also Gayatri Mantra ist ja dieses abstrakte Mantra.  Aber sie gilt eben auch als ein anderer Aspekt von Brahma.  Die Welt ist geschaffen worden aus Licht, wir haben diesen schöpferischen Aspekt und damit ist es Gayatri.  Gayatri ist am einfachsten erkennbar weil das Gayatri Mantra auf Devanagari geschrieben ist und da wir diese Woche ja sehr gründlich Devanagari gelesen habt, dort könnt ihr das ohne Schwierigkeiten  sicherlich entziffern. Ansonsten kann man sie sicher auch noch erkenne, da ist eben ein Schwan drunter und sie ist weiblich.  Hier hat sie viele Hände aber es gibt sie auch mit anderen Händen.  Der Schwan ist eigentlich auch das Reittier von Brahma. Deswegen sieht man auch sehr häufig Saraswati mit dem Schwan. Also wenn ihr den weißen Schwan seht und gut Saraswati werdet ihr sehr einfach erkennen. Also wenn dort ein Schwan ist und es ist eine Göttin und sie ist nicht Saraswati dann ist es ziemlich sicher Gayatri.

4. Fortsetzung folgt 5 Tage darauf –

 

Dies ist eine Niederschrift eines Vortrags im Rahmen einer Yogalehrer Weiterbildung zum Thema Bhakti Sutra von Narada . Bhakti heißt Hingabe zu Gott. Yoga heißt Einheit.

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Die eine allumfassende Wirklichkeit

Indicshe Götter PodcastDann kommen wir zum nächsten Thema.  Indische Mythologie. Da seid ihr euch ja alle bewusst. Im Yoga wie viele Götter gibt es im Yoga? Einen. Es gibt nämlich nur eine allumfassende Wirklichkeit. Brahma Satyam. Es gibt nur Brahman. Brahman alleine ist wirklich. Wie viele verschiedene Wesen gibt es? Auch nur eins. Denn Brahman alleine ist wirklich.  Also wir sind alle eins. Die ganzen verschiedenen Götter und Göttinnen sind alle Aspekte des gleichen kosmischen und universellen Wesens.  Eine Analogie, die ich gerne gebrauche.

Auch Menschen haben ja unterschiedliche Seiten, in sich. Aber auch von außen her, je nachdem wie der Zugang ist zu einem Menschen bezeichnet man ihn unterschiedlich.  Wer von Euch ist verheiratet, hat mindestens ein Kind, ist berufstätig und hat lebende Eltern?

Shakti wie nennt Dich Dein Kind? Nicole? Nicht Mama? Verschieden, aber auch ab und zu einmal Mama. Also Dein Kind nennt Dich unter anderem Mama und Dein Mann, wie nennt der Dich? Schatzi. Gut, wie nennt Dich Deine Mutter? Auch mein Liebling? Wie nennen Dich Deine Yoga-Schüler?  Nicole.  Also Nicole und hier wirst Du Shakti genannt. Und bei Deinem Arbeitsplatz, wie wirst Du da genannt? Frau Bachmann.  Jetzt ist die Frage, wer bist Du eigentlich?  Bist Du Mama, Schatzi, Frau Bachmann, Nicole, Shakti oder Liebling?

Also es bezieht sich immer auf die gleiche Person. Jetzt nehmen wir einmal an, Ihre Kinder würden jetzt beschreiben, was Ihre Mutter ist und dann würde ihr Mann auch noch einmal Kurzbeschreibung machen und die Mutter würde eine Kurzbeschreibung machen und der Chef und die Kunden und nachher würde man das nebeneinander halten. Wären die alle identisch?  Und nehmen wir einmal an, die würden alle den gleichen Namen gebrauchen und nachher würde kaum jemand denken, dass das die gleiche Person ist. Jetzt aber angenommen, jeder dieser Personen würde jetzt tiefer forschen, dann würden sich die Beschreibungen irgendwann immer mehr ähneln, denn letztendlich ist es immer die gleiche Person.  Und so müssen wir das auch sehen, wenn wir verschiedene Aspekte Gottes haben.  Welche Beziehung hat man zu Gott und dann hat man erst einmal andere Namen. Vielleicht sogar andere Formen und andere Eigenschaften, aber es ist alles der die das gleiche Unendliche. Und so gibt es als erstes einmal Brahman, das Absolute.  Dann manifestiert sich Brahman als Ishwara auch ausgedrückt als Shakti. Normalerweise sprächen wir im Vedanta nur von Ishwara aber sowohl Ishwara als auch Shakti sind abstrakte Gottesvorstellungen. Ishwara ist schon der persönliche Gott, Gott als Person, nämlich als Schöpfer, Erhalter und Zerstörer.  Und Shakti ist die kosmische Energie aus der alles gemacht ist. Da will ich jetzt nicht zu viel darauf eingehen, wenn ihr einmal ein Jnana Yoga Seminar nehmt. Da wird sehr viel über Brahman und Ishwara gesprochen. Wo wir jetzt mehr in diese Mythologie einsteigen wollen. Dort kann man jetzt sagen Ishwara hat drei Hauptaspekte: Brahma, Vishnu und dann Shiva. In Indien ist das jetzt eine vedantische Betrachtungsweise.  Also in Indien gibt es die drei großen Unterteilungen. Das sind die Shaivas, die Shaktas und die Vaishnavas. Die Shaktas verehren die Göttinnen, die Devi in den verschiedensten Gestalten. Die Shaivas verehren Shiva und die Vaishnavas verehren Vishnu in seinen verschiedenen Gestalten.  Dann gibt es noch zahlreiche Andere und Sub-Gruppierungen und dann noch Spezielle, aber das sind jetzt die drei Großen.  Wenn man jetzt Brahma, Vishnu, Shiva dann ist jetzt eigentlich  Shakti irgendwie ausgelassen und Brahma wird normalerweise nicht so verehrt.  Dann ist die Shakti verehrung eigentlich eine Untergruppierung von allen dreien.  Es macht von einem logischen Verständnis erst einmal mehr Sinn.

3. Fortsetzung folgt 5 Tage darauf –

 

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Hanuman Geschichten

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Hanuman stehend in GrautönenHanuman Geschichten sind immer wieder inspirierend und erhebend. Es gibt so viele wunderbare Hanuman Geschichten. Hier erfährst du, wie Hanuman einen Dämonen vor Rama geschützt hat. Wie Hanuman Felsen schwimmen ließ, damit damit eine Brücke gebaut werden konnte. Und Sukadev erzählt, wie man Hanuman verstehen kann – und wie du den Hanuman Aspekt in dir kultivieren kannst. Hanuman gilt als der großartige Bhakta – wir alle können davon lernen und dadurch wachsen. In den Hanuman Geschichten spielen manchmal auch die Asuras (Dämonen) und die Devas (Engel) eine wichtige Rolle – wenn auch weniger in den Geschichten, die Sukadev hier erzählt.

Maha Mrityunjaya Mantra – viele Infos

Shiva_Painting_by_NarayaniAuf dem Yoga Wiki gibt es sehr umfassende Informationen zum Maha Mrityunjaya Mantra: Wörtliche Übersetzung des Maha Mrityunjaya Mantra, Wort-für-Wort Übersetzung; übertragene Bedeutung dieses Maha Mrityunjaya Mantra.

Wie wird das Maha Mrityunjaya Mantra verwendet? Wozu ist es gut? In welcher Schrift wird das Maha Mrityunjaya Mantra zum ersten Mal erwähnt? Wie wird es im Sivananda Ashram Rishikesh genutzt? Und welche Bedeutung hat dieses Maha Mrityunjaya Mantra bei Yoga Vidya?

Antworten auf diese und viele andere Fragen findest du auf Yoga Wiki, Stichwort Maha Mrityunjaya Mantra

Spagat zwischen Christentum und Hinduismus

Viele Menschen im Westen mit christlichem Hintergrund finden es schwer, ihren christlichen Glauben mit dem Singen von Mantras zu verbinden. Es ist wie eine Art Spagat durch zwei verschiedene Welten: Auf der einen Seite werden sie angezogen von der Wirkung der Mantras. Das Singen von Mantras öffnet das Herz, macht Gott erfahrbar. Andererseits sind manche geprägt von Aussagen wie: „Niemand kommt zum Vater als durch mich“. „Du sollst keine anderen Götter neben mir haben“. Außerhalb des Spirituellen ist das Mischen von Kulturen heute kein Problem mehr: Menschen essen Pizza (italienisch), Reis (indisch), Pfirsisch (chinesisch), Kartoffeln (Südamerika). Du liest das hier vermutlich auf einem Computer, mit Plastikteilen aus Öl aus Arabien, mit Metallen aus Afrika, mit seltenen Erden aus China, Einzelteile produziert aus China, nach Vorgaben amerikanischer Ingenieure indischer Herkunft, zusammengesetzt und/oder verkauft in Europa. Bei fast allem haben Menschen akzeptiert, dass die Welt ein globales Dorf geworden ist. Nur bei Religion haben viele Schwierigkeiten, sich aus verschiedenen Traditionen zu inspirieren.

Warum eigentlich? Christentum ist ja auch eine Entwicklung, ein Zusammenspiel verschiedener Kulturen: Die Juden hatten in der babylonischen Gefangenschaft mesopotamische Gedanken übernommen, in der ägyptischen Gefangenschaft ägyptische Gedanken, in hellenistischer Fremdherrschaft (Seleukiden, Ptolemäer, Antiochiden) griechische Philosophie. Jesus ist aufgewachsen in einem Milieu kultureller und religiöser Vielfalt. Paulus war römischer Staatsbürger. Die Kirchenväter haben römisches Organisationstaltent und griechische Philosophie mit den Lehren von Jesus Christus und dem Judentum verbunden. Und als das Christentum nach Frankreich, England und Europa kam, wurde auch keltisches und germanisches Gedankengut aufgegriffen.

Ist die Verbindung Christentum und Mantras wirklich ein so großer Spagat? Es müsste nicht so sein. Jeder kann sich aus verschiedenen Richtungen inspirieren.

Mantra-Blog mit Podcast

Mantra Podcast

Liebst du Mantra-Singen? Dann schaue doch mal beim Mantra-Podcast vorbei. Du kannst Mantras anhören, du kannst sie kostenlos als mp3 Datei runterladen. Jede Woche gibt es 1-2 neue Mantras. Die Aufnahmen sind meist von Yoga Vidya Bad Meinberg, einige auch vom Sivananda Ashram Rishikesh. Lass dich inspirieren, singe mit, lerne neue Mantras. Hier geht es zum >>> Mantra-Podcast >>>

Mantras als Massage Ausbildung

Was hat Mantra-Singen mit Massage zu tun? Und inwieweit ist Mantra-Rezitation so etwas wie Massage Ausbildung? Mantra-Singen ist eine körperliche, eine energetische, eine geistig-emotionale und spirituelle Massage:

  • Mantra-Singen bringt den physischen Körper zum Schwingen. Das Pulsieren ist gut zu spüren. Alle Knochen des Körpers dienen als Resonanz-Raum. Mantra-Singen ist also eine Massage des ganzen Skelett-Systems. Und natürlich werden die benachbarten Organe gleich mit massiert. Auch jede Zelle schwingt mit, wenn man Mantras singt
  • Mantra-Singen ist auch eine Massage für den Astralkörper: Die Chakras werden massiert, die Nadis fangen an harmonisch zu pulsieren. Energieblockaden werden aufgelöst. Neue Nadis werden ausgebildet bzw. geöffnet. Die Ausbildung von Öffnungen in verstopften Energiekanälen wird gefördert.
  • Mantra-Singen ist eine Art emotionaler Massage. Manchmal geht der Übende beim Mantra-Singen durch alle möglichen Emotionen. Tränen können kommen, grenzenlose Freude, abgundtiefe Verlassenheit und mehr. Eine Ausbildung in Gelassenheit erfolgt beim regelmäßigen Mantra-Singen.
  • Mantra-Singen ist wie eine Ausbildung für die spirituelle Entwicklung. Durch die Mantras erfährst du eine Verbindung mit den großen Meistern, sowie mit Gott. Dabei kommen verschiedene Reinigungserfahrungen, spirituelle Erfahrungen und mehr. Wenn du dich ganz öffnest, wird deine Hingabe immer mehr ausgebildet. Du erfährst eine höhere Wirklichkeit.

Bhagavad Gita – Shri Gita Dhyanam

Hier eine wunderschöne Rezitation der Shri Gita Dhyanama. Diese Shloka wird zu Beginn des Studiums der Bhagavad Gita oder auch zu Beginn jeder Bhagavad Gita Rezitation rezitiert. Hier eine besonders erhebende und inspirierende Rezitation dieser Mantras durch Acharya Harilal:

Was ist Meditation?

Eine Frage, die nicht einfach zu beantworten ist: Was ist überhaupt Meditation?

Patanjali sagt: „Meditation (bzw. Yoga) ist das Zur-Ruhe-Bringen des Geistes (Yogasutra I2). Dann ruht der Sehende in seinem wahren Wesen (YS 1.3.).“

Meditation heißt also, seinen Geist zur Ruhe zu bringen – dabei voll bewusst sein, und sein wahres Wesen zu erfahren.

Meditation ist dabei sowohl Praxis als auch Erfahrung: Jede Bemühung, den Geist zur Ruhe zu bringen, ist Meditation. Im engeren Sinne ist Meditation, wenn man mit geradem Rücken sitzt und irgendeine Meditations-Technik anwendet.

Was Meditation im einzelnen ist, erfährst du recht detailliert im Meditations-Blog oder auch auf der Meditations-Seite von Yoga Vidya.

Gibt es „richtige“ Meditation?

Auf einer Yoga und Meditation Community wird gerade diskutiert: „Wie meditiert man richtig?“ Hier in diesem Mantra-Blog vertrete ich natürlich die Meinung, dass Mantra-Meditation besonders gut ist 🙂  Ich meine sogar, dass für die Mehrheit der Aspiranten die Mantra-Meditation tatsächlich die wirkungsvollste ist.

Dennoch glaube ich, dass es die „richtige“ Meditation für alle nicht gibt. Ich meine sogar, jeder einzelne könnte auf verschiedene Weisen meditieren. Nicht jede Meditation ist für alle geeignet. Aber jeder könnte mit verschiedenen Techniken üben und gute Erfahrungen machen.

Was meinst du? Gibt es so etwas wie „richtige“ Meditation?

Diskutiere doch auf der mein.yoga-vidya.de Community direkt, nämlich hier

 

Ayurveda, Seminarhaus und Dhanvantari Mantra

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Auch im Ayurveda gibt es Mantras. Besonders bekannt ist ja das Dhanvantari Mantra. Meist wird vor Ayurveda Anwendungen dieses Mantra rezitiert. Wenn du Ayurveda Anwendungen erhältst, wird dieses Mantra, manchmal vorher rezitiert. Das geschieht natürlich seltener in einem einfachen Seminarhaus, Seminarhotel, einer Therme oder einer Wellness-Oase. Wenn du aber in einem Yoga Ashram oder einem Ayurveda Zentrum eine Ayurveda Behandlung genießt, dann ist es wahrscheinlich, dass du auch Mantras hörst. Das vertieft die Erfahrung – und lässt dich Ayurveda spiritueller erfahren. Und Mantras haben natürlich auch große Heilwirkung.

 

Om Kirtan – Open your heart, feel the vibration

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Om is the highest Mantra. Om helps to open the heart, to elevate the consciousness. Om activates the Chakras, especially the Ajna Chakra. Om is very famous in the Mandukya Upanishad, in the Bhagavad Gita und the Yoga Sutra.

Om can be used for meditation, for chanting, for humming. And you can hear the sound of OM in everything: The sound of the forests Putty SSH Port Forwarding , the waves of the ocean, the sound of the wind – it is all OM. Even cars, motor cycles, machines, Computers – they all do OM.

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