Gruß an das Göttliche und die Meister – Große Youtube Playlist zu diesem Lied

Gruß an das Göttliche und die Meister ist ein Yoga Vidya Satsang Mantra . Finde Inspiration durch die Gruß an das Göttliche und die Meister Youtube Mantra/Kirtan Playlist. Lass dich im Herzen berühren, erfahre mehr, lerne mehr über dich und die höhere Wirklichkeit – durch tiefe spirituelle Erfahrung. Dies ist ein Video von Yoga Vidya. Im Kirtanheft von Yoga Vidya steht Gruß an das Göttliche und die Meister als Nr. 803

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Nr 803-Gruss-an-das-Göttliche – ein wunderschönes Mantra, Kirtan, Lied
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Universal Prayer – große Youtube Playlist

Universal Prayer ist ein Gebet . Es gibt eine Universal Prayer Youtube Mantra/Kirtan Playlist. Auf dieser Playlist findest du viele Videoaufnahmen mit diesem Mantra, Erläuterungen, Lehrvideo und mehr. Im Yoga Vidya Kirtanheft findest du Universal Prayer als Nummer 808

Hier der Direktlink zum Text/Lyrics, Übersetzung zu diesem Kirtan:
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Nr 808-Universal-Prayer – ein wunderschönes Mantra, Kirtan, Lied
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Parvati – Gemahlin von Shiva

Shiva_Parvati_GaneshaOh Devi! Du Glückverheißende, Spenderin von Erfolg und Wohlstand, wir knien vor Dir nieder! Lass Frieden und Freundschaft auf uns herab regnen und beschütze uns mehr denn je durch Deinen gütigen, erbarmungsvollen Blick!

Parvati ist die Tochter von Himavan, dem König von Parvatas. Sie ist die Gemahlin bzw. Shakti von Gott Shiva. Sie ist die Matrix des Universums. Sie ist der Ausdruck von Brahman. Sie ist nicht nur Loka-Mata oder Erdenmutter, sondern auch Brahma-Vidya. Einer Ihrer Namen ist Shivajnana-Pradayini. Sie wird auch Shivaduti, Shivaradhya und Shivankari genannt.

Die Gnade der Devi ist ein unerlässlicher Faktor für das Erreichen von Gottesverwirklichung. Parvati oder Shakti ist alles in allem. Du musst die Shakti durch Yoga erwecken. Dann wird dich die Gnade der Shakti zur Gottesverwirklichung führen und zur endgültigen Befreiung, zu unendlicher, ewiger und höchster Wonne.

Die ruhmreiche Geschichte von Parvati wird ausführlich in dem Maheshvara Kanda in den Skanda Purana erzählt. In dieser Geschichte geht es darum wie Shiva und Parvati zusammen gekommen sind.  Sati, die Tochter von Daksha Prajapati (er war der Sohn Brahmas), wurde mit Gott Shiva vermählt. Daksha aber mochte seinen Schwiegersohn nicht wegen seiner seltsamen Gestalt, seiner ungewöhnlichen Manieren und merkwürdigen Angewohnheiten. Daksha brachte ein Opfer, zu dem er aber nicht seine Tochter und den Schwiegersohn einlud. Sati spürte die Kränkung und fragte um seine Gründe. Er gab ihr eine unangenehme Antwort. Darüber geriet Sati sehr in Aufruhr. Sie wollte nicht mehr seine Tochter genannt werden. Sie wollte lieber verbrennen, um wieder als Parvati geboren zu werden und dann Shiva zu heiraten. Durch ihre Yogakraft ließ sie ein Feuer entstehen und zerstörte sich in diesem Yoga-Agni.

Gott Shiva schickte Virabhadra. Er zerstörte das Opfer und jagte alle Devas davon, die sich hier versammelt hatten. Er schlug Daksha den Kopf ab und warf ihn in das Feuer. Dann nahm er, auf Geheiß Brahmas, einen Ziegenkopf und steckte ihn auf den Körper des Daksha.

Shiva kehrte in den Himalaya zurück, um Buße zu tun. Der Dämon Taraka hatte von Brahma die Gnade erhalten, dass er nur durch die Hand des Sohnes von Shiva und Parvati getötet werden könnte. Daher hatten die Devas von Himavan gefordert, Sati als Tochter anzunehmen. Und Himavan stimmte zu. Sati wurde als Parvati geboren, der Tochter von Himavan. Sie diente Gott Shiva während seiner Zeit der Buße und verehrte Ihn. Gott Shiva heiratete Parvati.

Narada begab sich zum Berg Kailash und sah dort Shiva und Parvati vereint in einem Körper, halb Mann, halb Frau, in der Gestalt von Ardhanarishvara. Er wollte ihr Würfelspiel beobachten. Shiva sagte, dass er gewonnen hätte. Und Parvati behauptete, dass sie die Gewinnerin sei. Es gab einen Streit. Shiva zog sich zurück um Entsagung zu praktizieren. Parvati dagegen nahm die Gestalt einer Jägerin an und traf so Shiva. Dieser verliebte sich in die Jägerin und ging mit ihr zu ihrem Vater, um um ihre Hand anzuhalten. Narada klärte Shiva auf, dass die Jägerin Parvati sei und forderte sie auf, sich bei Shiva zu entschuldigen. So wurden sie wieder vereint.

Dann nahm Shiva die Form des Berges Arunachala an. Er überwältigte den Stolz von Brahma und Vishnu, die über ihre relative Großartikeit stritten. Arunachala ist ein Tejolinga. Parvati sah Shiva als Arunachala-Ishvara. Shiva nahm Parvati wieder an seine Seite und machte sie wieder zur Ardhanari.

Asura Taraka unterdrückte die Devas stark. Mahi Sagara Sangama Kshetra war sein Mittel. Subrahmanya, der zweite Sohn Parvatis, tötete Asura am siebten Tag seiner Geburt.

Parvati gebar zu ihrer Freude ein Kind mit dem Gesicht eines Elefanten. Es war Ganesha. Er wurde zu der Gottheit, die für alle Wesen die Hindernisse aus dem Weg räumt. Eines Tages bot Shiva jenem seiner Kinder eine Belohnung an, das zuerst einmal um die Welt ginge. Subrahmanya machte sich sofort auf, die Welt zu umrunden. Ganesha umrundete seinen Vater Shiva, den Maha Linga, der das ganze Universum beinhaltet, und erhielt die Belohnung.

Parvati hatte dunkle Haut. Eines Tages machte Shiva eine neckische Bemerkung über ihre Hautfarbe. Sie war von Shivas Bemerkung sehr getroffen. Sie ging für Tapas in den Himalaya. Sie bekam eine wunderschöne Hautfarbe und wurde von da an Gauri genannt. Durch Brahmas Gnade kam Gauri zu Shiva als Ardhanarisvara.

Eines Tages trat Parvati hinter Shiva und hielt ihm die Augen zu. Das ganze Universum verlor Leben und Licht. Shiva befahl Parvati Buße zu tun, um ihre Dummheit wieder gut zu machen. Sie ging nach Kanchi (Kanjivaram) und büßte rigoros. Shiva schuf eine Überschwemmung. Der Shiva Linga, dem Parvati huldigte, war kurz davor, weggeschwemmt zu werden. Sie klammerte sich an den Linga. Der Linga blieb an dieser Stelle als Ekambaresvara. Sie blieb dort als Kamakshi zum Wohle der Welt.

Parvati ist immer als Shakti mit Shiva vereint. Sie ist die göttliche Mutter dieses Universums. Sie bringt Weisheit und Gnade über ihre Anhänger und vereint sie mit Gott. Gegrüßt seien Parvati und Shiva, die wahren Eltern aller Wesen.

Rudra

Rudra ist ein besonders geheimnisvoller Aspekt Gottes. Schon in den Veden wird Rudra immer wieder erwähnt. Es ranken sich viele Mythen um Rudra. Swami Sivananda hat Folgendes geschrieben in seinem Buch „All About Hinduism“:

Einige unwissende Menschen denken, dass Rudra eine bösartige und schreckliche Gottheit sei, die Zerstörung verursacht. Sie glauben, dass Rudra ein Gott der Strafe sei. Das ist nicht der Fall. Rudra ist der Gott, der Wohlstand verleiht und Leiden zerstört. Er ist eine mildtätige Gottheit, die Glück, Nachkommen und Vieh verleiht. Er ist der Überbringer oder die Quelle des Wohlstands.

Shiva oder Rudra bedeutet: Der, der Sünden oder Leid auslöscht. Die Namen Bhava, Sarva, Pashupati, Ugra, Mahadeva, Ishana und Asani werden auch für  Rudra verwendet. Pasupati bedeutet Herr oder Beschützer des Viehs.

In den Veden findet man Gebete wie: „Oh Rudra! Möge unsere Nachkommenschaft wachsen“. „Ihr, O Rudra, seid das höchste aller Wesen, der Stärkste der Starken, der, der über die Gewitter herrscht; schützt uns, bringt uns glücklich durch alles Unheil und treibt alles Böse fort“. „Befreit uns von allen Sünden, die wir begangen haben.“ Somit ist Rudra kein Gott der Furcht, sondern ein Quell von Wohlstand und Wohlergehen. Er ist der eine Herr des Universums.

Rudra ist das Vorbild der Bettelmönche, denn Rudra allein wird, unter allen Gottheiten, in den Schriften als der Bettelmöch-Gott beschrieben. In der Rigveda wird er als Besitzer eines Kamandalu, dem Wasserkessel eines Asketen, beschreiben.

In der Svetashvatara Upanishad, Kapitel 3, findet man: „Es gibt den einen Rudra, der allein die Welt mit seiner Macht regiert. Es gibt niemanden neben ihm, der ihm ebenbürtig ist. Er ist in den Herzen aller Wesen gegenwärtig. Er schafft alle Welten, erhält sie und löst sie schließlich wieder in sich auf.“

Rudra steht hier für Brahman oder das höchste Selbst, das Unendliche oder das Absolute.

Rudra, wird, nach dem er alle Objekte geschaffen hat, am Ende der Zeit alle wieder vereinen oder in sich aufnehmen. Dies ist kosmisches Pralaya oder Auflösung.

Rudra ist auch der destruktive Aspekt von Shiva. In der kosmischen Hierarchie gibt es elf Rudras. Spirituell gesehen stehen sie für die fünf Pranas, die fünf Upapranas und den Geist. Hanuman ist ausschließlich ein Aspekt von Rudra.

Im Shiva-Purana ist Rudra ein anderer Name für Shiva. Rudra ist der, der die Sünden zerstört, das Elend seiner Verehrer entfernt und ihnen Weisheit und Freude verleiht. Rudra ist der Antaryamin oder Bewohner aller Wesen. Er beobachtet still alle Handlungen und Gedanken der Menschen und verteilt die Früchte ihrer Handlungen.

„Der eine Gott, der seine Augen, sein Antlitz, seine Arme und Füße in allen Orten hat, schafft Himmel und Erde und schmiedet sie zusammen mit seinen Armen und Flügeln.“

Möge Rudra, der Schöpfer und Näherer der Götter, der große Seher, der Herr von Allem, der den Hiranyagarbha schuf, uns mit einem guten und reinen Geist versehen.

„Rudra, mit Eurer Gestalt, die glückverheißend und nicht fürchterlich ist, die sich im Heiligen manifestiert, in Eurer geheiligten Form, erscheint uns, der Ihr (als Asket, Anm. d. Übers) in den Bergen wohnt.“

Swami Sivananda

Einer der ganz großen Meister des Yoga war Swami Sivananda. Er lebte von 1887-1963.

Er schätzte Mantras über alles. Anfang der 30er Jahren startete er eine Kirtan-Bewegung in Nordindien bzw. Nordwestindien.

Mitte der 30er Jahre gründete er dann den Sivananda Ashram in Rishikesh, wo er einen ganzheitlichen Yoga lehrte.

Eines seiner besonderen Werke ist das Buch „Japa Yoga“. Dort findest du sehr viele Informationen zum Thema „Mantra“ und Mantra-Rezitation. Japa heißt ja nichts anderes als „Mantra-Rezitation“. Das Buch Japa Yoga ist übrigens ins Deutsche übersetzt worden und im Yoga Vidya Verlag erschienen.

Hier einige Links zu Swami Sivananda: